Er hat schon so viel gewonnen, war Mannschafts-Olympia-Sieger, Mannschafts-Weltmeister und -Europameister: Roger Ives Bost weiß, wie es sich anfühlt und doch war es an diesem Sonntagabend in Hong Kong etwas ganz Besonderes für den Franzosen: “Ich habe schon lange keinen 5*Grand Prix mehr gewonnen. Heute hatte ich Glück und das bedeutet mir wirklich sehr viel.” Minuten zuvor hatte er auch zu seiner eigenen Überraschung überragend den Grand Prix bei der Longines Hong Kong International Horse Show gewonnen. Dabei hatten sich nicht weniger als zehn Paare mit fehlerfreien Runden für das Stechen qualifiziert.
Als Erste waren das Richard Vogel und sein Cloudio (v. Casall). Natürlich musste der 28-jährige vorlegen und etwas riskieren und dann passierte der Fehler. Vier Strafpunkte und Platz sechs waren es im Endergebnis. Ähnlich erging es Hans-Dieter Dreher mit Cous Cous (v. Cachas). Hansi kassierte im Stechen einen frühen Fehler und wurde am Ende Neunter.
Zwei Franzosen dominierten das Geschehen
Besser lief es für den 60-jährigen Roger Ives Bost. Mit seiner flinken Fuchs-Stute Ballerine du Vilpion (v. Baloubet du Rouet) manövrierte sich der Franzosen mit seinem ihm eigenen Stil über die Hindernisse und war nach rasanten 34.94 Sekunden im Ziel. Am Ende versuchte noch sein Landsmann, Simon Delestre mit Golden Boy DK (v. Diamant de Semilly), Bosti einzuholen. Aber er schaffte es nicht, 35.21 Sekunden reichten für Platz zwei vor Johan-Sebastian Gulliksen mit Equine America Harwich VDL (v. Arezzo VDL).
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