Phänomenaler dritter Weltcup-Sieg für Willem Greve in Göteborg – Deusser als Schnellster auf Platz sechs!

Er hat schon die Weltcup-Etappen in Stuttgart und A Coruna (mit Pretty Woman van’t Paradijs N.O.P.) für sich entschieden, gewann am letzten Wochenende in Neumünster, und auch bei der Weltcup-Etappe in Göteborg schlug Willem Greve wieder zu: Im Sattel seines imposanten Grandorado TN N.O.P. (v. Eldorado vd Zeshoek) sicherte sich der Niederländer als letzter Starter von acht Paaren im Stechen sensationell den Sieg nach 42.19 Sekunden. Damit hatte er seine Landsfrau Kim Emmen und ihren Imagine N.O.P. von der Pole-Postion verdrängt, die Beiden hatten eine Zeit von 42.65 Sekunden vorgelegt und lange in Führung gelegen. Platz drei holte unter großem Jubel des heimischen Publikums die schwedische Olympia-Reiterin Malin Baryard-Johnsson mit ihrer 18-jährigen Stute H&M Indiana (v. Kashmir van Schuttershof).

Daniel Deusser und sein 12-jähriger Otello de Guldenboom (v. Tobago Z), die bereits am Freitag in Göteborg siegreich waren, schafften es als Einzige aus deutscher Sicht, den technisch sehr anspruchsvollen Weltcup-Parcours über 1,60m ohne Fehler zu absolvieren. Im Stechen waren sie dann auch mit einer Zeit von 40.24 Sekunden die mit Abstand Schnellsten. Aber am letzten Sprung fiel dann doch noch eine Stange. Das war Pech. Zumal Deusser vor dem Stechen erklärt hatte: “Ich will schon was riskieren, mein Ziel ist es, unter die Top drei zu kommen. Der Parcours war echt schwer, ich hätte nicht erwartet, dass wir acht Null-Runden bekommen”, resümierte Daniel Deusser, der schon einen Weltcup-Etappen-Sieg aus Verona auf der Haben-Seite hat, einen vierten Platz aus Mechelen und einen zweiten Platz aus Bordeaux. Ein weiteres Top-Ergebnis auf Platz sechs war es natürlich trotzdem und qualifiziert hat sich Deusser mit 66 Punkten und Platz drei im Zwischenergebnis der Westeuropa Liga für das Finale in den USA ohnehin schon.

Auf einen tollen vierten Platz sprang Eiken Sato mit Chadellano JRA (v. Chacco-Blue) vor seinem Kollegen Yuri Mansur und Elano de Laubry Z (v. Echo van T Spieveld).

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