Mission Titelverteidigung geglückt: Willem Greve gewinnt erneut Best of Champions mit Pferdewechsel bei Dutch Masters

Das war eine Demonstration feinen Reitens: Willem Greve hat zum zweiten Mal die Best of Champions mit Pferdewechsel bei den Dutch Masters gewonnen. Der Niederländer lieferte auf seinem Pferd, dem Wallach Sir Minka Z (v. Sir Obolensky), sowie auf den Pferden seiner drei Konkurrenten nur Null-Runden ab und sicherte sich so erneut den Sieg in der spektakulären Prüfung.

Greve auf den Fersen war Richard Vogel mit insgesamt vier Strafpunkten. Diese hatte er auf dem Pferd von Gilles Thomas, Happy Landais (v. Andiamo Semilly), kassiert. Der Europameister brachte als eigenes Pferd den erst neunjährigen Greenacres Comilfo an den Start. “Das ist erst meine erste Runde mit Comilfo. Er ist noch sehr unerfahren auf diesem Level und kennt so eine Atmosphäre noch nicht so gut”, erklärte sein Reiter, der den Braunen dann aber fehlerfrei über die Ziellinie pilotierte, genau wie Willem Greve. Platz drei ging an den Franzosen Julien Epaillard mit Easy up de Grandry (v. Jarnac) mit zwölf Fehlerpunkten. Für Gilles Thomas standen am Ende 16 Strafpunkte auf dem Konto.

Erst im letzten Jahr hatte die Best of Champions-Prüfung auf 1,45m/1,50m Niveau bei den Dutch Masters ihre Premiere gefeiert: Mit den Best of Champions brachte der Sportdirektor bei den Dutch Masters, der Welt- und Europameister Jeroen Dubbeldam, den Pferdewechsel ins Springreiten zurück. “Es wird wieder eine reelle Prüfung auf 1,45m/1,50m-Niveau sein”, erklärte Jeroen Dubbeldam. „Wir alle wissen, dass der Pferdewechsel aus dem Weltmeisterschaftsformat herausgenommen wurde. Ich habe ihn immer für eine sehr interessante Prüfung gehalten und bin ihn auch selbst oft geritten“, fuhr Jeroen Dubbeldam fort, der die Prüfung zusammen mit Yvonne van Bergen ins Leben zurückholte.

„Für die Zuschauer ist es interessant zu sehen, wie die verschiedenen Pferde mit den verschiedenen Reitern interagieren und wie die Reiter darauf reagieren. Auch außerhalb unserer Szene gab es immer viele positive Reaktionen auf diese Prüfung, weshalb ich denke, dass der Pferdewechsel in unserem Sport bleiben sollte“, fasst Jeroen Dubbeldam zusammen.