Scott Brash & Hello Chadora Lady dominieren CSI5* 400.000 Euro Grand Prix beim Saut Hermes
Scott Brash und Hello Chadora Lady siegen beim Saut Hermes. Foto: Christophe Taniere

Scott Brash & Hello Chadora Lady dominieren CSI5* 400.000 Euro Grand Prix beim Saut Hermes

Der Weltranglistenerste Scott Brash hat es wieder mal allen gezeigt, warum er das Ranking der besten Springreiter anführt: Im Kampf um den Sieg im mit 400.000 Euro dotierten Grand Prix Hermes war der Schotte im Sattel seiner flinken Hello Chadora Lady (v. Chacco-Blue und geboren in der Lewitz) am Ende über eine Sekunde schneller, als sein direkter Verfolger.

Der Schweizer Martin Fuchs war mit dem Holsteiner Conner Jei (v. Connor) als siebter Starter der Erste, der die knifflige Parcours-Aufgabe löste und den technisch anspruchsvollen 1,60m Grand Prix Kurs im voll besetzten Grand Palais beim Saut Hermes ohne Fehler bezwang.

Danach sah es fast eine Stunde nicht nach einem Stechen um die 120.000 Euro Siegesprämie aus. Es hagelte Fehler, insbesondere auf der Schlusslinie kamen die Hindernisse schnell und forderten Pferd und Reiter schnelle Reflexe ab.

Scott Brash sicherte dann doch noch ein Stechen und es sollte schließlich sogar noch eine illustre Runde von sechs Teilnehmern werden. So qualifizierten sich neben Fuchs und Brash auch Harrie Smolders mit Mr. Tac (v. Non Stop), Landsmann Willem Greve mit Grandorado TN N.O.P. (v. Eldorado van de Zeshoek), die Zweiten bei den Dutch Masters am letzten Wochenende, Thibeau Spits und Impress-K van’t Kattenheye Z (v. Indoktro-K van’t Kattenheye) sowie Geier Gulliksen mit Island V G (v. VDL Zirocco Blue).

Martin Fuchs musste im Stechen vorlegen und galoppierte nach starken 33.35 Sekunden fehlerfrei ins Ziel. Der Schweizer wurde allerdings gleich wieder von Scott Brash von der Pole-Position verdrängt, als dieser mit der Chacco-Blue Tochter nach nur 32.32 Sekunden über die Ziellinie flog. Und diese Zeit sollte auch nicht mehr zu schlagen sein. Auf Angriff ritten auch Harrie Smolders und Mr. Tac – sie landeten tatsächlich zeitgleich mit Martin Fuchs auf Platz zwei. Willem Greve und Grandorado blieben ebenfalls strafpunktfrei im Stechen und wurden Vierte vor Thibeau Spits mit einem Abwurf im Stechen an diesem Nachmittag in Paris. Geier Gulliksen kassierte im Stechen drei unglückliche Abwürfe und wurde Sechster.

Die deutschen hatten sich das Stechen leider von der Seitenlinie aus ansehen müssen. Am besten zurecht mit dem Parcours kamen aus deutscher Sicht Daniel Deusser und seine Fuchs-Stute Pepita van’t Meulenhof BR (v. El Torreo de Muze). Nach vier Strafpunkten im Umlauf konnten sich die beiden nach einer schnellen Runde noch auf Rang elf platzieren.

Philipp Weishaupt und Oreo D.R. (v. Kannan) kassierten acht Strafpunkte im Normal-Parcours, genau wie Marcus Ehning und Priam du Roset (v. Plot Blue). Kendra Claricia Brinkop kam mit ihrem neuen Sportpartner, dem zehnjährigen Hengst Gatsby Le Magnific (v. Action Brecher), mit zehn Fehlerpunkten aus dem Grand Prix Parcours.

Das ganze Ergebnis: HIER