Sein erstes Mal: Kent Farrrington krönt sich zum Worldcup Champion in Fort Worth – Daniel Deusser Zweiter – Rene Dittmer Vierter

Er hat es zum ersten Mal in seiner Karriere geschafft: Kent Farrington belohnt sich mit seiner Super-Stute Greya (v. Colestus) mit dem Triumph beim Worldcup-Finale in Fort Worth. Es war ein Start-Ziel-Sieg, nach seinem ersten Platz im Zeitspringen zur Eröffnung hat er die Führung über fünf Runden nicht mehr aus der Hang gegeben. Auch wenn er es in der ersten Runde am Sonntag mit einem Abwurf und somit vier Strafpunkten noch einmal spannend machte. Auf einen starken zweiten Platz sprangen Daniel Deusser und Otello de Guldenboom (v. Tobago Z) mit insgesamt sieben Strafpunkten die drei Prüfungs-Tage. Platz drei sicherte sich zur ihrer eigenen Überraschung die US-Amerikanerin Katherine Dinan mit Out of the Blue SCF (v. Verdi) und neun Strafpunkten. Das Podium knapp verpasst auf Platz vier hat Rene Dittmer mit Cody (v. Casall) und der gleichen Punktzahl aber der etwas langsameren Zeit. Eine super Leistung war es für die beiden trotzdem.

Platz fünf holten Kevin Staut und Visconti du Telman (v. Toulon) vor Steve Guerdat und Albuehren’s Iashin Sitte (v. Bamako de Muze), die am Sonntag mit einem Abwurf in Runde eins und zwei Fehlern in Runde zwei auf Rang sechs im Gesamtergebnis abrutschten. Anders herum ging es für Richard Vogel, für den es mit zwei fehlerfreien Runden auf Gangster des Montdesir (v. Kannan) auf Platz neun nach oben ging. Ein versöhnlicher Abschluss.

“Ich hatte am Ende ganz schön viel Druck durch den einen Abwurf in der ersten Runde heute. Das war natürlich nicht so schön. Aber zum Glück hat Greya wieder bewiesen, wie unglaublich sie ist und in Runde zwei blieb dann ja auch alles liegen”, freute sich der frischgebackene Weltcup-Sieger Kent Farrington.

“Ich bin total happy mit meinem zweiten Platz. Otello hat sich über die letzten Monate großartig entwickelt und mir viel Selbstvertrauen gegeben. Ich wusste anfänglich nicht, ob er schon die Kraft für die drei Prüfungs-Tage hat. Ich bin einfach super stolz auf ihn”, freute sich Daniel Deusser, der das Weltcup-Finale bereits 2014 auf Cornet d’Amour für sich entscheiden konnte.

GUTER WELTCUP-ABSCHLUSS für RICHARD VOGEL

Einen sehr versöhnlichen Weltcup-Abschluss gab es für Richard Vogel und seinen Gangster Montdesir. In beiden Runden blieben der Europameister und sein Kannan-Sohn am Sonntag fehlfrei. “Ich war natürlich super enttäuscht, wie ich die ersten zwei Tage im Weltcup-Finale geritten bin. Umso erleichterter bin ich heute, dass ich Gangster gut reiten konnte und wir zwei sichere Null-Runde abliefern konnten. Es gibt wohl nichts, was Gangster nicht springen kann, er ist auf jeden Fall ein Championats-Pferd, das hat er an diesem Wochenende bewiesen. Leider bin ich am Ende nicht gut genug geritten und das ist ärgerlich.” Den Sieg in der Einzel-Prüfung teilte sich Vogel zudem mit Daniel Deusser und Katherine Dinan.

Für Patrick Stühlmeyer und Baloutaire PS (v. Balou du Rouet) endete das Weltcup-Finale vorzeitig. Nach einem frühen Abwurf verweigerte der 15-Jährige im weiteren Verlauf des Parcours vor einer Zweifachen-Kombination zweimal und schied aus.

Das ganze Ergebnis: HIER