Beinahe hätte es nach dem Erfolg im Nationscup in Lier auch noch einen belgischen Heimsieg im Grand Prix gegeben. Beinahe: Als Schlussreiter im Stechen des CSIO3* über 1,50m war Gilles Thomas mit Happy Landais (v. Andiamo Semilly) auf dem Weg zur neuen Bestzeit, blieb auch bis zum Schluss fehlerfrei – aber unterwegs hatte er mit seinem Hengst eine kurze Debatte, wohin der Weg weitergehen sollte, und das kostete wertvolle Sekundenbruchteile. Dadurch wurde es Platz zwei mit zwei Zehntel Abstand hinter Sieger William Whitaker auf Millfield Quickstep (v. Quiwi Dream).
Bester Deutscher wurde, ebenfalls mit Doppelnull, Sören Suppert auf Can Tici (v. Cornet Obolensky) auf Rang vier. Bei Paula de Boer-Schwarz, die sich auf Vancouver (v. Vagabond de la Pomme) mit einer sicheren Nullrunde im Umlauf ebenfalls fürs Stechen qualifiziert hatte, lief es im verkürzten Parcours dann nicht mehr rund und sie wurde mit 12 Punkten 13.. Ihr Nationenpreis-Partner Tom Schewe hatte mit Lester (v. Eldorado vd Zeshoek) im Umlauf einen leichten Fehler, aber war als zweitschnellster Vier-Fehlerpunkte-Reiter auf Rang 15 ebenfalls noch mit im Geld.
Das komplette Ergebnis hier
