Team Deutschland gewinnt EEF Nations Cup in Budapest

Bis zum drittletzten Sprung des tschechischen Schlussreiters Ales Opatrny mit Vivo de Muze PS (v. Vivant) roch es nach einem Stechen um den Sieg beim EEF Nations Cup in Budapest, doch dann fiel eine Stange am letzten Hindernis der Dreifachen – und Team Deutschland mit acht zählenden Fehlerpunkten war der strahlende Sieger vor den Tschechen und den Niederlanden mit jeweils zwölf zählenden Punkten aus den beiden Umläufen.

Co-Bundestrainer Ralf Runge hatte Tobias Meyer auf Caillou (v. Christian) als Startreiter ins Rennen geschickt. Leider gab es in beiden Runden jeweils einen leichten Fehler am Wassergraben – so minimal, dass Ralf Runge mit dem zuständigen Richter es noch einmal überprüfte. Es folgte Justine Tebbel auf Cote de Pablo (v. Chacco’s Son). Im ersten Umlauf gab es noch einen leichten Abwurf am vorletzten Sprung, aber in Runde 2 folgte dann die erhoffte Null. Als Dritte ging Britt Roth mit Jeffrey (v. Comme il Faut) an den Start, blieb in der ersten Runde fehlerfrei – und wurde in der zweiten mit zwei Abwürfen das Streichergebnis. Schlussreiter Maximilian Lill machte mit einer Doppelnull den Sack zu: Beide Runden auf Kommandant (v. Comme il Faut) lieferte er wie aus dem Bilderbuch ab.

Entsprechend zufrieden zog Teamchef Ralf Runge gegenüber spring-reiter.de seine Bilanz: “Es war ein gut gemischtes Team. Wenn einer einen Fehler gemacht hat, hat der Andere es wieder herausgerissen.”

Aus dem ersten Umlauf des CSIO3* über 1,50m war das tschechische Team mit Nikola Bielikova auf Carlson, Oliver Pisarik auf Elixir de Hus, Sara Vingralkova auf Rock’n Roll MXL und Ales Opatrny auf Vivo de Muze mit drei Nullrunden noch als führende Mannschaft herausgekommen. Am Ende wurde es Platz zwei vor den puktgleichen Niederländern, die etwas mehr Zeit gebraucht hatten.

Das komplette Ergebnis hier