Titelverteidiger Simon Heineke auch im Großen Preis beim Fehmarn Pferdefestival unschlagbar

Das muss ihm erst mal jemand nachmachen: Simon Heineke hat beim Fehmarn Pferdefestival jeden Tag das Hauptspringen für sich entscheiden können und am Ende auch den Großen Preis gewonnen. Der Bereiter vom Stall Moorhof in Wedel, der kürzlich beim Hamburger Derby Zweiter wurde, war in dem S3*-Springen über 1,50m mit Stechen als Titelverteidiger angetreten und auch in diesem Jahr kam niemand an dem 33-jährigen vorbei – auch keine Nationenpreis-Reiter und Weltcup-Platzierten.

Immerhin zehn Paare hatten sich nach fehlerfreien Runden im Umlauf für das Stechen qualifiziert. Darunter auch der Vierte im Weltcup-Finale in diesem Jahr in Fort Worth: Rene Dittmer. Der Springreiter aus Stade bei Hamburg hatte im Großen Preis gleich mit zwei Pferden die begehrten Tickets für das Stechen gelöst. Einmal mit der erst achtjährigen Zinedine-Tochter Zuckerwatte und mit dem ebenfalls achtjährigen Casall-Sohn Cajero.

Auch Paula de Boer-Schwarz gesellte sich mit ihrer Top-Stute My Miss Marpel OLD (v. Mylord Carthago) zur starken Truppe der Stech-Teilnehmer. Die beiden, die Vierte bei der Weltcup-Etappe in Helsinki wurden und jüngst mit Doppel-Null-Runden im EEF-Nationenpreis für Team Deutschland in Lier glänzten, galten naturgemäß als heiße Favoriten auf den Sieg.

Als Erster im Stechen legte Rene Dittmer mit Cajero vor, kassierte allerdings einen Abwurf und wurde mit dem jungen Holsteiner am Ende Siebter. Fehlerfrei blieben dagegen Simon Heineke und die neunjährige Fuchs-Stute Coco Chanel. Mit einer guten Zeit von 42.63 Sekunden setzten sie sich an die Spitze – und mussten lange zittern.

Paula de Boer- Schwarz ließ ihre routinierte Stute über die Hindernisse auf dem riesigen Ebbe-Flut-Parcours fliegen – nach 42.82 Sekunden war ihre Reise zu Ende. Und Paula de Boer doch etwas überrascht, dass sie am Ende die Bestzeit nicht geknackt hatte. Die vielseitige Reiterin durfte sich an diesen Tag über Platz zwei freuen. Platz drei sicherte sich Rene Dittmer mit seinem zweiten Pferd, der Westfalen Stute Zuckerwatte und einer Zeit von 44.41 Sekunden.

Platz vier ging an die Irin Kellie Allen im Sattel der Holsteiner Stute Extasy (v. Quadros) vor Natalia Stecher mit dem Holsteiner Wallach Limbo P (v. Amber) vor Ellen Krezl und Constanzehof’s Barcley (v. Baloubet du Rouet) sowie Rene Dittmer auf Platz sieben mit Cajero.

“Ich fühle mich auf Fehmarn fast schon wie zu Hause”, freute sich der Titelverteidiger und erneute Sieger im Großen Preis, Simon Heineke. Obwohl er in diesem Jahr mit so einem großen Erfolg eigentlich nicht gerechnet hatte: “Wir haben Coco Chanel sechsjährig in Westfalen gekauft. Es hat so ein bisschen gedauert, bis wir zusammengefunden haben. Meine beiden besten Pferde sind ausgefallen und jetzt mussten zwei Jüngere antreten und das ist ganz gut gelungen.”

Das große Interview mit SIMON HEINEKE von spring-reiter.de lest ihr HIER

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