Freudentränen in Hickstead: Robert Whitaker und Vermento gewinnen zum 3. Mal den King George V Gold Cup
Robert Whitaker und Vermento gewinnen zum 3. Mal in Hickstead. Foto: spring-reiter.de

Freudentränen in Hickstead: Robert Whitaker und Vermento gewinnen zum 3. Mal den King George V Gold Cup

Er vermochte es kaum, seine Emotionen in Worte zu fassen, stattdessen flossen Freudentränen: “Ich bin jetzt gerade wirklich sehr emotional und kann nicht sprechen”, war das einzige was Robert Whitaker nach seinem erneuten Triumph in Hickstead heraus brachte. Gerade hatte der Brite im Sattel seines imposanten Hengstes Vermento (v. Argento) zum dritten Mal den King George V Gold Cup gewonnen (2023 und 2025, 2026).

Nur fünf Paare absolvierten den schweren Parcours mit vielen Klippen, wie einer Kombination mit zweimal Wasser darunter, einer Kombination bestehend aus zwei Gattern und einem kniffligen Steilsprung aus einer Wendung heraus, fehlerfrei. Der Titelverteidiger war der Erste, dem dieses Kunststück auf dem selbstgezogenen Rappen gelang, folglich musste er im Stechen vorlegen.

Robert Whitaker, Sohn des legendären John Whitaker, blieb ein zweite Mal fehlerfrei und setzte sich an die Spitze, obwohl er mit einer Zeit von 43.34 Sekunden noch eine kleine Tür offen gelassen hatte. Das zeigte die Zeit von Nicole Walker, die im Sattel von Panter JVH (v. Le Blue Diamond van’t Ruytershof) bereits nach 42.07 Sekunden über die Ziellinie galoppierte. Doch leider ging eine Stange zu Boden und so wurde es Platz drei für die Kanadierin. Platz zwei sicherte sich die Brasilianerin Stephanie Macieira mit dem Catoki-Sohn Novak de Kalvarie.

Auch Platz vier blieb in der Familie Whitaker und ging an Jack Whitaker mit seinem Jack JL (v. Quasimodo Z) und acht Strafpunkten im Stechen vor Jessica Mendoza Summerhouse (v. Guidam Sohn).

Der beste deutsche Reiter an diesem Nachmittag in Hickstead war Philipp Weishaupt mit Chaquitos PS (v.Chacco-Blue) mit einem Abwurf im Umlauf auf Rang acht im Endergebnis.

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