Leonie Böckmann hat das Pferde-Gen in ihrer DNA. Pferde gehörten schon von Anfang an zum Leben der international erfolgreichen Springreiterin. Ihr Vater, Gilbert Böckmann, siegreicher Nationenpreisreiter und international gefragter Trainer, ist einer von vier Söhnen des Böckmann Fahrzeugwerke-Gründers Anton Böckmann. Die heute 27-Jährige gewann schon im Pony-Sattel und sicherte sich bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter 2019 in Zuidwolde mit der Mannschaft eine Bronze-Medaille. 2024 durfte sie als U25-Reiterin bei der Global Champions League mitreiten. Und trotzdem stellte sie sich irgendwann die Frage: „Reite ich, weil es schon immer dazu gehörte, betreibe ich diesen Sport aus Tradition oder gar Gewohnheit?“ Nach einem achtmonatigem Studien-Aufenthalt in New York war die Antwort klar. Die Pferde sind ihre Leidenschaft, ohne geht es nicht. Wir haben mit Leonie Böckmann über ihre Philosophie mit den Pferden, über Selbstkritik, Verantwortung und mangelndes Pferdeverständnis in den Sozialen Medien gesprochen und sie hat uns erklärt, warum der Fortschritt mit einem Pferd oft wichtiger ist als ein Sieg. Außerdem hat sie uns verraten, was noch auf ihrer Bucket List steht.
Wann und wie hat Dich das Pferde-Virus erwischt?
Leonie Böckmann: Ich reite, solange ich gehen kann. Für mich war Reiten immer dabei beim Großwerden und im Leben. Ich habe aber auch sehr großen Wert auf die Schule gelegt. Meine Mama hat immer gesagt, Leonie, du musst erst deine Hausaufgaben machen und erst deine Sachen in Ordnung haben und dann kannst du zum Stall kommen. Die Schule hatte für mich auch immer einen großen Stellenwert und sie hat mir auch viel Spaß gemacht.
Gab es je eine Alternative für Dich zum Reitsport?
Leonie Böckmann: Ja, ich habe Philosophie und Politikwissenschaft in Berlin an der Humboldt Universität studiert und danach auch noch eine Erweiterung in Jura in Hamburg drangehängt. In dieser Zeit hatte ich auch nur zwei oder drei Pferde, weil ich jede Woche nach Berlin gefahren bin. Das Studium hat schon einen großen Platz in meinem Leben eingenommen. Ich bin auch tatsächlich 8 Monate gar nicht geritten, weil ich in New York ein Auslandssemester absolviert habe. Damals hat sich für mich die Frage aufgedrängt, ob ich reite, weil es immer schon so war, weil es eine Gewohnheit ist, oder ob ich es wirklich machen will. Und da habe ich für mich gemerkt, so schön die Zeit in New York auch war, für mich sind die Pferde und der Springsport in meinem Leben wirklich die größte Passion. Das Reiten hat mir total gefehlt. Aber es war mir wichtig, dies für mich genauso heraus zu finden und in alle Richtungen abzuklopfen. Im letzten Jahr wurde ich nun mit dem Studium fertig und seitdem reite ich „nur“ noch bzw. hauptberuflich.
Gibt Dir das abgeschlossene Studium die Sicherheit, zum Beispiel irgendwann ein Unternehmen führen zu können, oder ist es geplant, dass Du in den Familienbetrieb einsteigst?
Leonie Böckmann: Ich hatte natürlich das große Glück, dass meine Eltern mich immer schon unterstützt haben. Durch ihre Hilfe und den Betrieb Böckmann Pferde, den wir zu Hause in Lastrup haben, war immer gewährleistet, dass meine Pferde gearbeitet werden und ich unterstützt werde, auch wenn ich mal drei Tage nicht da bin. Ich bin mir natürlich sehr bewusst, dass es eine sehr privilegierte Stellung war, dass ich das machen konnte und durfte. Den Betrieb werde ich zumindest noch nicht übernehmen, mein Vater ist noch sehr fit und reitet auch immer noch selber.
Wie hast Du die Zeit vom Pony-Alter bis zu den Jungen Reitern erlebt?
Leonie Böckmann: Ich habe 2014 das Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter gewonnen.Mit den Jungen Reitern war ich 2019 auf der Europameisterschaft, da waren wir Dritter im Team und ich war Fünfte in der Einzelwertung. Das war ein tolles Jahr.
Was ist deine Philosophie bei der Arbeit mit den Pferden?
Leonie Böckmann: Das ist fast schwierig, in einem Satz zu sagen. Pferde bringen einem sehr viel über das Leben bei. Ich finde, Pferde zeigen, dass Präsenz und wie man ihnen entgegentritt, so viel wert ist. Es geht um so viel mehr, als nur eine gute Runde oder den Erfolg. Vielmehr geht es darum, jeden Tag da zu sein, konsequent aufzutauchen, eine Verbindung aufzubauen, hart zu arbeiten, nicht aufzugeben, kleine Schritte wertzuschätzen und seinen Horizont zu erweitern. Wenn man zum Beispiel ein Pferd reitet, mit dem man vielleicht nicht auf Anhieb harmoniert, ist es wichtig, auf das Pferd einzugehen, über den Tellerrand zu schauen und sich immer wieder zu hinterfragen.
Gab es irgendwann mal einen Moment, in dem Du an Dir gezweifelt hast, in dem Du gedacht hast, das schaffe ich nicht, das kann ich nicht?
Leonie Böckmann lacht: Sehr oft, jede Woche. Aber ich glaube, das geht den meisten Reitern so. Natürlich zweifle ich an mir, ich bin sehr selbstkritisch und auch sehr perfektionistisch, Da kommt natürlich Hand in Hand auch, dass man schnell Zweifel hat. Als ich jung war, war ich sehr hart mit mir und bin manchmal in ein Loch gefallen. Heute habe ich gelernt, damit umzugehen. Ich habe auch mental viel an mir gearbeitet. Ich glaube, das ist wichtig im Reitsport, weil man ja mit einem Lebewesen zusammenarbeitet. Im Reitsport verliert man ja viel öfter, als dass man gewinnt. Aber das Gewinnen hat nicht den höchsten Stellenwert, sondern der Fortschritt mit einem Pferd.
Ich freue mich so sehr, wenn jetzt zwei von meinen neunjährigen Pferden dieses Jahr das erste Mal in großen Prüfungen über 1,45m, 1,50m, 1,55m starten. Das zu sehen, wie die mit mir in dieses Niveau reinwachsen, das macht so viel Spaß. Selbst wenn mal ein Fehler passiert oder man nicht gewinnt, aber das Gefühl stimmt. Das gibt einem so viel Vorfreude auf das, was kommen kann, weil man das Potenzial spürt und eben dieses Zusammenwachsen erlebt. Diese wachsende Verbindung mit dem Pferd ist für mich so viel wert. Ich bin nicht die Art Reiter, die ein fremdes Pferd ausprobieren und gleich springen. Mir ist es wichtig, dass ich viel über die Pferde weiß, wie sie reagieren oder wie sie sich auf dem Abreite-Platz verhalten, was sie vorher gerne machen. Dieses Wissen über das Pferd ist mir sehr wichtig, damit die Erfahrung auch für beide positiv ist, da lege ich viel Wert drauf.
Bildest Du Pferde selber aus?
Leonie Böckmann: Ja, dadurch, dass mein Vater ja ein wahnsinnig toller Ausbilder ist, bin ich auch damit groß geworden. Wir züchten viel, bei uns stehen insgesamt so rund 100 Pferde in jeder Altersklasse. Selbst angeritten habe ich aber noch kein Pferd. Ich bin ein relativ vorsichtiger Reiter, aber irgendwann würde ich das auch gerne ausprobieren.
Interessierst Du Dich auch für die Zucht?
Leonie Böckmann: Ja, auf jeden Fall. Früher, als wir noch die Hengststation hatten, bin ich mit Papa oft zu den Körungen gefahren. Da lernt man schon viel. Die Pferde, die ich reite, haben wir auch selber gezüchtet. Da ist man natürlich sehr stolz drauf. Die zwei Pferde, Flo Jo und Cyanide, die ich reite, sind aus dem letzten guten Pferd meines Vaters, No Father’s Girl. Die hat auch 2009 mit ihm den Großen Preis in Münster gewonnen.
Nimm uns mal mit zu Deinem Tagesablauf. Wie sieht so ein Tag bei Dir aus?
Leonie Böckmann: Der Tag beginnt früh um 7:30 Uhr. Dann reite ich schon mal ein Pferd, was vielleicht besser alleine geht, und dann gibt es Frühstück zusammen mit dem Team. Danach machen wir einen Plan, was in der Woche ansteht, ob man zu Turnieren fährt, zu welchen Turnieren wir möchten. Danach wird gesprungen und Dressur geritten. Bei uns wird viel Wert auf gute Dressurarbeit gelegt.
Der Name Böckmann steht im Reitsport für Qualität und auch für Höchstleistung im Sport, Dein Cousin Calvin ist ebenfalls im Reitsport hoch erfolgreich. Da sind die Erwartungen sicher hoch. Ist das eine Bürde?
Leonie Böckmann: Das habe ich nie so wahrgenommen. Druck ist ja auch etwas Positives. Unter Druck entstehen auch Diamanten. Unter Druck kann man sich selber testen und wachsen.
Ihr seid ein Familienbetrieb in dem sich alle gegenseitig unterstützten?
Leonie Böckmann: Ja, meine Eltern sind ganz verständnisvoll, unterstützen mich immer.
Insbesondere, wenn man diesen Sport selber betrieben hat, weiß man, dass alles am Ende von der Tagesform und vielen anderen Faktoren abhängt.
Hast Du noch Geschwister?
Leonie Böckmann: Ja, Ich habe einen Bruder. Justus, er ist neun Jahre älter. Er führt das Unternehmen der LKW und Anhänger, die Böckmann Fahrzeugwerke. Justus ist auch geritten, als er klein war.
Dein Freund Ciaran Nallon ist auch Springreiter? Hilft das?
Leonie Böckmann: Es hilft auf jeden Fall für das Verständnis. Wir haben als Springreiter wenig Zeit und die wichtigsten Termine sind an den Wochenenden, dann, wenn andere Menschen frei haben. Aber natürlich weiß ich auch den Austausch sehr zu schätzen.
Was war bisher Dein größter Erfolg?
Leonie Böckmann: Auf jeden Fall die Europameisterschaft. Dieser Erfolg als Junge Reiterin, das war eine tolle Erfahrung und wahnsinnig viel wert für mich, weil alles zum ersten Mal passierte und es mit so viel Nervosität zusammenhing. Jetzt rückblickend, war das auf jeden Fall schön.
Welches Pferd war für Deine Karriere bisher am wichtigsten?
Leonie Böckmann: „Auf jeden Fall Carter. Mit ihm bin ich in das 5-Sterne-Niveau hinein gewachsen. Mit ihm war ich bei der Global Tour dabei, ich durfte in Dublin starten und im deutschen Team beim Nationenpreis dabei sein. Das war für mich wahnsinnig toll zu sehen, dass man es schaffen kann.
Carter haben wir auch selber gezüchtet. Deswegen war das für mich auch etwas ganz Besonderes. Ich habe erst angefangen, ihn zu reiten, als er schon neun Jahre war. Bis dahin waren immer unsere Bereiter mit ihm gut unterwegs. Als mein bestes Pferd zu dem Zeitpunkt, Fire and Ice, in Rente ging, habe ich Carter übernommen, Und wir sind tatsächlich zusammen in diesen Sport hineingewachsen. Es war fast so, als ob wir beide etwas aus uns rausgeholt haben, was vorher noch nicht sichtbar war. Das lässt mich auch darauf hoffen und wissen, dass man mehr aus Pferden und sich selbst herausholen kann, mehr, als man manchmal denkt. Man muss dem Prozess vertrauen, dann kann man selbst von sich überrascht sein.
Was macht Carter so besonders?
Leonie Böckmann: Das ist so ein süßes, liebes Pferd. Meine Nichten, die kleinen Töchter von meinem Bruder, konnten auf ihm Schritt reiten. Er selbst ist ja sehr groß und eher steif und springt relativ unkonventionell, aber es ist ein ganz besonderes Gefühl, wenn der in eine große Arena geht. Dann merkt man, dass er fast in ein anderes Level schaltet. Er würde nie draußen oder auf dem Abreite-Platz oder zu Hause so springen. Er weiß einfach, wann es los geht. Er ist ein Athlet und hat die Einstellung, Null springen zu wollen. Das kann man nicht trainieren.
Was steht als Reiterin für Dich noch auf der Bucket List?
Leonie Böckmann: So viel! Ich habe das Gefühl, ich habe noch gar nichts erreicht. Also, okay, das stimmt nicht, aber von meinem Gefühl her sehe ich, dass da noch ganz viel Luft nach oben ist. Gerade dadurch, dass ich so viele Jahre an der Uni verbracht habe, ist der Ansporn riesig, auch weil ich das Gefühl habe, ich muss etwas aufholen.
Und was sind ganz konkret Deine Ziele, Deine Träume?
Leonie Böckmann: Ich würde gerne in Aachen reiten, ich würde gerne Bestandteil des deutschen Teams sein und einfach gerne mitmachen und gleichzeitig aber nicht vergessen, wo ich herkomme. Mein Ziel ist es, ein ganzheitlicher Reiter zu sein, die Pferde als Partner zu sehen und nicht gleich zu wechseln, wenn es mal schwierig wird. Da bin ich auch stolz drauf, dass mein Vater mir das so beigebracht hat, weiterhin die Zusammenarbeit in den Vordergrund zu stellen und dann davon zu profitieren, wie zum Beispiel mit Carter.
Welche Turniere sind Dir am liebsten?
Leonie Böckmann: Natürlich sind diese klassischen Turniere das absolute Ultimum. Und was an Turnieren, wie zum Beispiel Münster, so schön ist, dass es, obwohl es in der Stadt ist, sehr pferdegerecht ist. Ich fahre gerne auf Turniere, die für Pferde gut sind, wo man die Möglichkeit hat, die Pferde ordentlich zu führen, wo sie Platz haben, wo man galoppieren kann.
Mein Lieblingsturnier ist Aachen. Ich durfte dort einmal beim U25 Springpokal reiten. Das war natürlich toll. Die Global Tour bietet den Reitern natürlich auch wahnsinnig viele Möglichkeiten. Davon konnte ich als U25 Reiterin auch profitieren, weil jedes Team einen jungen Reiter haben muss.
Was sagst Du den Kritikern, die den Reitsport abschaffen wollen, die sagen, Pferde sind nicht zum Reiten da?
Leonie Böckmann: Schade ist, dass in den meisten Texten, die ich lese, sehr wenig Pferdeverständnis vorhanden ist. Was helfen würde, wäre einfach Kommunikation statt Konfrontation zwischen beiden Parteien. Wir Reiter sind für das Pferd, wir lieben Pferde, Pferde ermöglichen uns alles, was wir machen, sie sind unsere Passion. Deswegen würde ich mir wünschen, dass vielleicht statt eines Angriffs oder einer Anschuldigung vielleicht mal die Frage gesucht werden würde: Warum reitest du mit diesem Gebiss? Warum reitest du dein Pferd so lange im Trab? Warum machst du das? Anstatt direkt auf einen Konfrontationskurs zu gehen. Es gibt so viel Negativität, und das verstehe ich nicht, weil Pferde so viel Positives in unser aller Leben bringen und wir das Beste für sie wollen. Wer selbst mal etwas mit einem Pferd zu tun hatte, würde wissen, dass man Pferde zu wenig zwingen kann. Ein Vorbild ist für mich auf jeden Fall Steve Guerdat, der jetzt gerade Weltmeister geworden ist. Bei ihm und seiner Arbeit mit den Pferden kann man beobachten, dass weniger oft mehr ist. Eine Rückkehr zu den Basics würde dem Sport sicher guttun und ganz viel von den Kritiken verpuffen lassen.
Ganz häufig Teil dieser Kritik ist aber auch Unwissen. Viel davon hat damit zu tun, dass Menschen vielleicht gar nicht so viel Hintergrundwissen haben im Vergleich zu dem Reiter, der mit seinen Pferden auf dem Turnier ist. Statt jemanden anzuschuldigen, sollte man sich gründlich informieren und die Kommunikation suchen. Ich wäre bereit, mit jedem zu reden. Wenn man mich fragt, hey, warum hast du heute Bandagen und nicht Gamaschen? Warum benutzt du die Fellgamaschen für dein Pferd oder diese Glocken? Ich glaube nicht, dass irgendjemand diese Fragen nicht gerne beantworten wollen würde. Am Ende ist jedes Interesse am Reitsport positiv. Unser Sport ist ein toller Sport und so viele Menschen sind davon fasziniert und es wäre so schön, wenn man schöne Berichte darüber lesen könnte.
Welches Pferd Deiner Kollegen würdest Du gerne mal reiten?
Leonie Böckmann: Da habe ich noch nie drüber nachgedacht. Ich mag meine Pferde sehr gern. Natürlich handeln wir mit Pferden und auch von mir werden mal Pferde verkauft. Das ist zwar schwer, aber man lernt dadurch auch viel über sich und viel darüber, was es bedeutet, diesen Sport machen zu können. Geld spielt eine große Rolle, das ist so. Mein Gedanke ist daher eher, wie stelle ich mich auf dieses Pferd ein, wie kann ich das Beste aus diesem Pferd und mir herausholen.
Hast Du ein besonderes Ritual vor jeder Prüfung?
Leonie Böckmann: Ich war als junger Mensch sehr abergläubisch. Das hat sich tatsächlich mit den Jahren gelegt, weil ich versuche, eher präsent zu sein. Ich putze meine Stiefel, ich besinne mich noch mal, ich setze mich meistens 5 oder 10 Minuten ruhig irgendwo hin. Das habe ich gerne und ich bin gerne alleine. Ich will mich auf meine Arbeit konzentrieren. Ich möchte auch nicht gestört werden, wenn ich den Parcours abgehe. Und das nicht, weil ich nicht gerne mit den Menschen rede, ich weiß einfach über mich selber, dass ich mich am besten konzentrieren kann, wenn ich mich auf das besinne, was heute für mich und das Pferd wichtig ist.
Wenn Du in einen anderen Beruf, ein, zwei Tage reinschnuppern dürftest – was würdest Du machen?
Leonie Böckmann: Als Kind wollte ich unbedingt Skiläuferin werden. Wir sind jedes Jahr im Skiurlaub und ich hatte schon immer ganz viel Spaß beim Skilaufen. Das wäre die Parallelwelt, das fände ich ganz faszinierend.
Wenn Du einen Tag aus Deiner Vergangenheit noch einmal erleben dürftest, welcher wäre das?
Leonie Böckmann: Die Hochzeit meines Bruders. Es war ein ganz toller Tag zusammen mit der Familie und wissend, was wichtig ist im Leben.
Womit kann man Dich so richtig auf die Palme bringen? Was kannst Du nicht leiden?
Leonie Böckmann: Langsamkeit. Ich bin sehr ungeduldig, möchte sehr viel sehr schnell. Daran arbeite ich. Aber Langsamkeit und nicht weitermachen, aufgeben, dafür habe ich wenig Verständnis.
Hast Du ein Lebensmotto?
Leonie Böckmann: Während man seinen Träumen folgt, sollte man nicht vergessen, wo man gerade ist. Es sind die kleinen Dinge, die uns ermöglichen, große Sachen zu machen. Bescheidenheit ist mir auch sehr wichtig, man darf niemals vergessen, warum man angefangen hat.
Das Interview führte Corinna Philipps für spring-reiter.de









