Pieter Devos belohnt sich mit Grand Prix Sieg in Kairo – Marco Kutscher wird Fünfter

Es ging um Preisgeld von 1 Million Euro: Immerhin 12 Paare kämpften im Stechen um den Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Kairo. Mit dabei waren auch Marco Kutscher mit Pikeur Lemar NRW (v. Los Angeles) sowie die Olympia-Sieger Christian Kukuk und Checker (v. Comme il Faut). Und auch wenn sie die Schnellsten waren, ging der Sieg am Ende nach Belgien.

Vor zwei Wochen mussten sich Pieter Devos und seine selbstgezogene Stute Casual DV Z (v. Cornet Obolensky) im LGCT Grand Prix von Rom noch mit Platz zwei begnügen: Am Samstag in Kairo belohnten sich der Belgier und seine 11-jährige Stute endlich mit dem verdienten Sieg. Als Zweiter im Stechen musste Pieter Devos früh vorlegen und auch einiges riskieren. Der Belgier vertraute auf seine Stute und nach flotten 45.85 Sekunden waren die beiden fehlerfrei im Ziel. Dann begann das lange Zittern und Warten. Würde die Zeit für den Sieg reichen?

Marco Kutscher und sein Pikeur Lemar NRW, der schon beim Sieg in der Global Champions League fehlerfrei ablieferte, blieb auch im Stechen ohne Stangenkontakt. Die Zeit von 49.83 Sekunden reichte für einen hervorragenden fünften Platz.

Christian Kukuk und Checker griffen ebenfalls nach dem Sieg und ließen keine Sekunden im ägyptischen Sand liegen – nach nur 45.36 Sekunden waren sie im Ziel und die Zeit hätte auch für den Sieg gereicht – hätte – wären auf dem Weg nicht zwei Stangen zu Boden gegangen. So wurde es Platz zehn.

Zum Schluss wurde Pieter Devos noch einmal von Ben Maher und Point Break herausgefordert: Der Brite und sein Action Breaker-Sohn galoppierten nach 46.57 Sekunden ins Ziel, was Platz drei bedeutete und Pieter Devos durfte sich endlich über seinen Sieg freuen. Zwischen Devos und Maher schob sich noch der Belgier Olivier Philippaerts im Sattel von Hipster SV (v. Corporal VDL) auf Platz zwei.

„Ich war mit Casual in dieser Saison sechsmal auf dem LGCT Podium. Der Sieg heute ist die Kirsche auf der Torte. Es ist schon etwas sehr Besonderes, wenn man es erleben darf, ein selbstgezogenes Pferd von den Anfängen bis zum Grand Prix Sieg begleiten zu dürfen“, freute sich der Sieger nach seinem Triumph.

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