Zum sechsten Mal: Mario Stevens lässt sich auch von Maxi Lill seinen Sieg im Großen Preis beim Agravis Cup nicht entreißen
Mit Carrie: Mario Stevens gewinnt zum sechsten Mal den Großen Preis in Oldenburg Foto: Agravis Cup

Zum sechsten Mal: Mario Stevens lässt sich auch von Maxi Lill seinen Sieg im Großen Preis beim Agravis Cup nicht entreißen

Es wurde sein zweiter großer Sieg an diesem Wochenende in seinem Wohnzimmer beim Agravis Cup in Oldenburg: Mario Stevens hat am Sonntag im Stechen auf Carrie (v. Christian) zum sechsten Mal auch den Großen Preis von Oldenburg über 1,55m gewonnen, nachdem er mit Starissa FRH (v. Stakkato Gold) am Samstag schon das Championat von Oldenburg für sich entschieden hatte. Nach 35,05 Sekunden war er in dem verkürzten Parcours zum zweiten Mal an diesem Nachmittag fehlerfrei im Ziel.

Als siebter und letzter Starter versuchte noch Maximilian Lill mit dem achtjährigen Hengst Cord Carte (v. A La Carte NRW) ihm den Erfolg streitig zu machen, aber er brauchte für seine Doppelnull 35,39 Sekunden, was Platz zwei bedeutete: „Trotzdem bin ich super stolz, was uns da gelungen ist. Zuerst wollte ich Marios Zeit nicht mehr angreifen, dann hat mich aber doch noch der Ehrgeiz gepackt“, sagte er hinterher. Die dritte Doppelnull lieferte Emelie Pieper mit Viva (v. Van Halen Z) ab.

Dahinter folgten bei der Siegerehrung zwei Schwestern mit jeweils einem Springfehler im Stechen: Mylene Nagel auf Action Hero FRH (v. Action Blue) vor Mynou Diederichsmeier auf PB Chakira Z (v. Colore). Der Däne Sören Pedersen wurde mit Tailormade Blue Ballon (v. Chacoon Blue) Sechster vor Henry Vaske auf Iska DB (v. Zuccero) aus der Holsteiner Zucht von Detlev Behrens.

Pech hatte Kevin Martsch: Nachdem er an diesem Wochenende in Oldenburg sein Goldenes Reitabzeichen verliehen bekommen hatte, wäre er beinahe mit Montanus Culina (v. Unbreakable) zur Krönung auch im Stechen dabei gewesen, aber 33 Hundertstel zu viel im Umlauf sorgten für einen Zeitfehler – und damit für Platz acht und seine Zuschauer-Rolle beim Finale.

„Es macht so viel Spaß, hier zur zu reiten“, lobte ein glücklicher Mario Stevens Veranstalter, Sponsorn und das Publikum auf den vollbesetzten Rängen des Traditionsturniers. „Ich habe erst beim Reinreiten zum Stechen die Lücke nach der Kombination gesehen.“ Er nutzte sie, um die Bestzeit zu schaffen – genauso wie am Ende Maxi Lill, aber der hatte auf der Schlusslinie dann einen Galoppsprung mehr gebraucht.

Das komplette Ergebnis hier