Erstes gemeinsames 5* Turnier: Martin Fuchs und Fave d’Authuit starten bei den Equita Masters durch – Deusser mit Neuzugang auf Platz sechs
Martin Fuchs und Neuzugang Fave d'Authuit siegen in Lyon. Foto: spring-reiter.de

Erstes gemeinsames 5* Turnier: Martin Fuchs und Fave d’Authuit starten bei den Equita Masters durch – Deusser mit Neuzugang auf Platz sechs

Erst zwei Monate ein Paar und schon einen großen 5*-Sieg in der Tasche: Martin Fuchs und der Selle Francais Wallach Fave d’Authuit haben sich mit einem Zeitfehler über zwei 1,60m-Runden den Sieg bei den Equita Masters gesichert. Dabei kennen sich der Schweizer und der 11-jährige Schimmel noch kaum: Kurz nach der Weltmeisterschaft in Aachen hatte Martin Fuchs den Cornet Obolensky-Sohn von der Kanadierin Erynn Ballard übernommen, die mit ihm in Aachen am Start war.

„Das Pferd ist zwar schon sehr erfahren, aber wir sind noch nicht so lange zusammen, sind noch nie so ein schweres Springen zusammen gegangen. Daher wusste ich erst gar nicht, ob ch in dieser Prüfung starten soll. Aber der Besitzer ist hier und der hat mich ermutigt. Für die zweite Runde hat mir dann Henrik von Eckermann geholfen und mir Tipps gegeben, wie ich welche Linie reiten soll. Das hat mir sehr geholfen“, freute sich Martin Fuchs im Anschluss und bedankte sich bei seinem Kollegen.

Martin Fuchs und sein Neuzugang waren schon in Runde eins ohne Fehler geblieben. Als letzter Starter in Runde zwei musste er „nur“ irgendwie schneller und natürlich fehlerfrei ins Ziel kommen, als Penelope Leprevost, die mit Hileklaire und Prince (v. Number One d’Iso un Prince) mit drei Zeitstrafpunkten in Führung lag. Und das schaffte Martin Fuchs, wobei auch er am Ende einen Zeitstrafpunkt auf der Uhr hatte, ins Gewicht fiel er zum Glück ja nicht mehr.

Platz drei ging an Mark McAuley und Clooney van Spalbeek Z (v. Comilfo Plus Z) mit ebenfalls drei Zeit-Strafpunkten über zwei Runden. Die rasanteste Runde in Runde zwei zeigten Julien Epaillard und sein kleiner schwarzer „Kugelblitz“ Fini L’Amour (v. L’Arc de Triomphe), allerdings nütze die schnellste Zeit von 45.38 Sekunden nicht so viel, da das Paar in Runde eins mit einem Abwurf aus dem Parcours kam, so wurde es Platz vier.

Platz fünf holten der Weltmeister Steve Guerdat, er hatte seine Lancelotta (v. Falkenshof’s Lancer) gesattelt.

DEUSSER PLATZIERT

Platz sechs ging an Daniel Deusser und seinen Neuzugang Navarro van het Eelshof (v. Jappelloup vh Dauwhof), den er im Sommer von Rik Hemeryck übernommen hatte. Deusser und der sehr ehrgeizige 13-jährige Hengst kassierten in Runde eins noch einen Abwurf, blieben in der zweiten Runde dann aber fehlerfrei.

Das ganze Ergebnis: HIER