Es war schon eine Demonstration von Überlegenheit im Schatten der Pyramiden von Gizeh: Mit insgesamt vier Nullrunden in den beiden Umläufen gewannen Marco Kutscher auf Pikeur Lemar NRW (v. Los Angeles) und Maximilian Weishaupt auf Zuccero HV (v. VDL Zirocco Blue) nicht nur überlegen in Kairo die vierzehnte Etappe der Global Champions Tour, sondern sicherten sich auch mit dem fünften Sieg der Saison vorzeitig die Gesamtwertung der GCL 2026. Sie gingen als Zweitplatzierte des ersten Umlaufs in den zweiten und die schärfsten Verfolger in der Gesamtwertung hatten dort mit schnellen Nullrunden schon den Druck erhöht. Aber während ihr Teamchef Ludger Beerbaum in der Kiss-And-Cry-Aerea höchst angespannt zuschaute, lieferten seine beiden Reiter wie an der Schnur gezogen ihre Null ab und ließen dabei alle Hoffnung der Konkurrenz auf einen Ausrutscher zerplatzen.
Na klar, dass Ludger Beerbaum nach eigenen Worten anschließend „over the moon“ war.
Das Team der Iron Dames Cannes Stars, die den ersten Umlauf als Führende beendeten hatten, lieferte stattdessen diesen Ausrutscher: Nach zweimal Null folgten von Ines Joly auf Faylinn de Fondcombe (v. Lando) drei Springfehler in Runde zwei, von Sophie Hinners kam mit Iron Dames Kaleni Jo (v. Kannan) noch einer hinzu, sodass sie am Ende nur noch Achte waren.
Platz zwei ging an die Istanbul Warriors, die damit auch ihren zweiten Platz in der Gesamtwertung festigten. Einem Fehler im ersten Umlauf durch Abdel Said auf Wathnan Bonne Amie (v. A Big Boy) folgten eine Doppelnull von Simon Delestre auf Gatsby du Tillard (v. President) und eine Null von Abdel Said auf Wathnan Max (v. Grandorado TN). Dritte wurden, mit ebenfalls insgesamt vier Fehlerpunkten insgesamt, die Prague Lions Niels Bruynseels und Pieter Devos, was auch für sie den sicheren dritten Platz in der Gesamtwertung bedeutete.
Vor dem Team-Springen hatte Christian Kukuk auf Checker (v. Comme il Faut) bereits die Einzelwertung, die ebenfalls über 1,60m ging, vor Max Kühner auf Vivo de Muze PS (Vivant) und Emanuele Gaudiano auf Chabrello PS (v. Exelero) gewonnen.
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