Siegesserie in Herning geht weiter: Tomma Thiesen gewinnt auch den CSI3* Grand Prix im Stechen vor Kevin Staut

Unter anderem ein Olympiasieger und ein Weltmeister versuchten es, aber keiner der acht Konkurrenten im Stechen um den CSI3* Grand Prix über 1,50m in Herning konnte sie von Platz eins verdrängen: Schleswig-Holsteins großes Talent Tomma Thiesen hatte als Startreiterin in diesem Schlussrunde am Samstagabend mit ihrem Holsteiner Partner Django Riff (v. Diarado) mit fehlerfreien 35,69 Sekunden etwas abgeliefert, an dem sich der Rest des Feldes die Zähne ausbiss. Einer, Markus Westergren auf Fellaini de Liebri Z (v. Faustino de Tili), hatte es zwar wirklich geschafft, noch schneller ins Ziel zu kommen, aber dabei war eine Stange gefallen – es wurde dadurch Platz 5 für den Schweden.

Fehlerfrei am dichtesten heran schob sich noch der Mannschafts-Olympiasiger von 2016, Kevin Staut, als letzter Starter. Auf Hermes de Vesquerie (v. Vigo d’Arsouilles) versuchte er alles, seiner jungen Konkurrentin den Sieg noch streitig zu machen. Aber fehlerfreie 35,99 Sekunden reichten dafür nicht, bedeuteten Platz zwei vor einem deutschen Geschwister-Duo: Mit ihren 36,51 Sekunden hatte Laura Klaphake auf VDL Quizano Van’T Merelsnest (v. Diamant de Semilly) vorher ihren Bruder Enno Klaphake auf Chacvarlon PS (v. Chacoon Blue) überholt. Sie wurde Dritte, ihr Bruder Vierter. Und auch Ex-Mannschafts-Weltmeister Peder Fredricson hatte es auf SV Vroom de la Pomme Z (v. Vigo d’Arsouilles) nicht ganz nach vorne geschafft: Ein Springfehler in 36,88 Sekunden brachten ihn auf Rang 6.

Diesmal gab es reichlich Preisgeld statt eines vierrädrigen Preises. Denn in der CSI3* Medium Trophy hatte sie zuvor in Herning schon als Siegestrophäe ein Quad mit nach Hause nehmen können. Es läuft in Herning für die Fehmaraner Schülerin von Hinerk Köhlbrandt.

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