Irland gewinnt Nationenpreis in Vejer de la Frontera, Deutschland auf Rang acht
Siegerehrung mit Irland, USA und Italien Foto: spring-reiter.de

Irland gewinnt Nationenpreis in Vejer de la Frontera, Deutschland auf Rang acht

Die Titelverteidigung ist geglückt: Irland hat nach 2025 auch in diesem Jahr den Nationenpreis in Vejer de la Frontera gewonnen. Francis Derwin mit Flexi K (v. Flex A Bill), Jessica Burke mit Billy Fern (v. Chacoon Blue), Dermott Lennon mit Kinmar Right on Time (v. Aganix du Seigneur) und Tom Wachmann mit Do It Easy (v. Vigo Cece) kamen aus dem ersten Umlauf mit vier zählenden Fehlerpunkten als Zweite heraus, und im zweiten Umlauf kam kein zählender Fehler hinzu.

Zweite wurden die US-Amerikaner vor dem italienischen Team, das Runde eins mit nur zwei zählenden Zeitfehlern als führende Mannschaft absolviert hatte.

Team Deutschland, das nach der ersten Runde noch auf Platz fünf gelegen hatte, endete auf Rang acht. Startreiter Hannes Ahlmann war mit Madness (v. Kannan) zum Auftakt mit vier Punkten ins Ziel gekommen, im zweiten Umlauf waren es dann acht Punkte – beides wanderte in die Rubrik Streichergebnis. Jens Baackmann lieferte mit Lorenz (v. Livello) in Runde eins die einzige Null des Tages für Team Deutschland – in Runde zwei fiel am Aussprung der Zweifachen auch bei ihm eine Stange. Bei Jens Wawrauschek und Mava S (v. Messenger) war es genauso wie bei Schlussreiter David Will und Maverick (v. Mosito vh Hellehof) in jedem der beiden Umläufen jeweils ein Springfehler, der in die deutsche Bilanz einging.

Für Teamchef Ralf Runge war der Platz acht „kein Weltuntergang“ sondern ein „Lerneffekt“: „Alle wissen jetzt, wo die Schwachstellen sind und wo sie sich noch verbessern müssen. Die Fehler waren aller erklärbar. Für Jens Wawrauschek war es der erste Nationenpreis, er hatte in jeder Runde einen Fehler. Das ist ja nichts Schlimmes. David Wills Pferd Maverick ist richtig, richtig gut, aber eben auch noch etwas grün. Und bei Hannes Ahlmann und Madness war am Ende vielleicht etwas die Luft raus“, fasste es der Teamchef gegenüber spring-reiter.de zusammen.

Das komplette Ergebnis hier