Drei Deutsche Springreiter mischten im Stechen um den Sieg im LGCT Grand Prix in Rabat vorne mit: Der Sieg ging allerdings an die erste Starterin im Stechen – Angelica Augustsson Zanotelli mit dem Hengst Iron Dames Calvino II de Nyze Z. Die Schwedin setzte mit einer fehlerfreien Zeit von 47.91 Sekunden früh ein Ausrufezeichen. Und die acht folgenden Paare bissen sich daran die Zähne aus. Schneller ging es durchaus, doch eben nicht fehlerfrei. Das zweitbeste Ergebnis lieferte Denis Lynch mit dem 17-jährigen Holsteiner Cordial (v. Casall) und einer Zeit von 48.02 Sekunden. Deutlich schneller unterwegs mit 46.24 Sekunden waren da Christian Ahlmann und sein United Touch S-Sohn Untouched LB. Der Hengst sprang phantastisch, locker und leicht wie eine Katze. Doch ein Netzroller ließ die beiden auf Rang drei rutschen.
FREUDEN-TRÄNEN DER SIEGERIN
„Ich habe schon lange keinen groben Preis mehr gewonnen, daher bedeutet mir der Sieg heute wirklich viel“, freute sich die Siegerin, der ein paar Freuden-Tränchen die Wange herunter liefen. „Es hat eine Weile gedauert, bis Calvino und ich eine gute Verbindung aufgebaut haben. Er kann schon ziemlich stur sein. Aber mittlerweile kämpft er wirklich im Parcours, ich bin so stolz auf ihn“, lobt die Reiterin ihr Pferd Iron Dames Calvino II de Nyze Z (v. Calvaro), dass sie von Janne Friederike Meyer-Zimmermann übernommen hat.
Platz vier holten Harry Allen und Edison de Hus (v. Conrad) vor Philipp Weishaupt und seinem erst 9-jährigen Callao L (v. Congress). Auch der Schimmel präsentierte sich das ganze Wochenende in Rabat von seiner besten Seite. Gleich dahinter sortieren sich auf Platz sechs Sophie Hinners und Iron Dames Singclair (v. Singular LS la Silla) ein.
Das CSI5*-Springen über 1,45m am Morgen hatte übrigens Marcus Ehning mit Baloubets Rose Dree Boeken (v. Baloubet du Rouet) für sich entschieden. Zweite wurde Jörne Sprehe mit Sprehe Hot Easy (v. Andiamo). Sophie Hinners und Event de L’Heriubs (v. Emir de Vy) sprangen auf Platz vier.
Das ganze Ergebnis: HIER
