Er räumte das Feld buchstäblich von hinten auf: Henrik von Eckermann und seine zehnjährige Qasirah van de Reistenhoek (v. Emerald) kamen als letzte Starter von 39 Paaren in den Osloer Parcours. Im Hauptspringen des Tages über 1,55m bei der Agria Oslo Horse Show ging es immerhin 33.875 Euro Preisgeld für den Sieger. Bis dahin lag Steve Guerdat mit dem neunjährigen Hengst Hadj de Bliniere (v. Carpe Diem JF Champblanc) und einer Zeit von 33.13 Sekunden in Führung. Der Schweizer hatte seinen Kollegen Martin Fuchs im Sattel von Lorde (v. Clyde LVB Z) von der Pole-Position verdrängt. Doch auch Guerdat konnte die Führung nicht halten. Denn Henrik von Eckermann ließ von Anfang an keinen Zweifel, dass er an diesem Abend gewinnen wollte. Angefeuert vom Publikum galoppierte der Schwede auf engsten Linien durch den Parcours und war am Ende fehlerfrei nach nur 32.56 Sekunden im Ziel. Das war der verdiente Sieg und Platz zwei für Guerdat und vor Martin Fuchs.
Immerhin 14 Paare hatten sich nach fehlerfreien Runden für das Stechen qualifiziert. Der Erste, der den Parcours bezwang, war der Belgier Gregory Whatelet mit Double Jeu d’Honvault (v. Kannan). Im Stechen kassierte er allerdings 12 Strafpunkte, so dass er knapp aus der Platzierung fiel. Besser lief es für die beste Deutsche an diesem Abend in Norwegen: Janne Friederike Meyer-Zimmermann und ihr 11-jähriger Colestus-Sohn Cellagon Cascais blieben in beiden Runden fehlerfrei und platzierten sich auf Rang 9.
Heute um 15.30 Uhr steht in Oslo die erste Weltcup-Etappe der Western European League auf dem Programm.
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