Im Rahmen des EEF Nations Cup Semifinales startete am Donnerstagmittag in Samaroin das 1,45m Zwei-Phasen-Springen der Gold Tour, und lange sah es so aus, als ob sich David Will auf Xixo Borgia (v. Big Star) aus dem Besitz von Ramzy Al Duhami den Sieg sichern könnte, nachdem er fehlerfrei nach 26,70 Sekunden am Ende der zweiten Phase durchs Ziel galoppiert war. Aber dann schob sich erst Ramzy Al Duhami, dessen Chef d’Equipe der saudischen Nationenpreisreiter ja David Will auch ist, mit Cayadino (v. Cayado) in 26,45 Sekunden an ihm vorbei, ehe noch ein Dritter ganz nach vorne galoppierte: Albert Pisarik hatte auf Chacco’s Grand Daughter PS (v. Chacoon Blue) schon ausprobiert, wie fehlerfrei geht, und zog dann auf Goldenstar (v. Bacardi VDL) die richtigen Konsequenzen: Platz 1 und 5 für den Tschechen, für David Will bedeutete das in der Endabrechnung den dritten Rang.
Zweifachen Grund zur Freude hatte Hannes Ahlmann in Samorin. Zum einen über den Erfolg von Cayadino, den er ausgebildet und in den großen Sport gebracht hat, unter anderem mit Doppel-Nullrunden für Team Germany im EEF-Nationenpreisfinale in Avenches, und der im Herbst 2025 an Ramzy Al Duhami verkauft worden war. Vor allem aber, weil er mit seinem nächsten vielversprechenden Partner, dem neunjährigen Madness (v. Kannan), in diesem Springen fehlerfrei und schnell Siebter geworden war.
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