Sie sind die absoluten Derby-Spezialisten: Das haben André Thieme und sein Paule S (v. Perigueux) nicht zuletzt 2025 bei ihrem Sieg beim Hamburger Derby und Platz drei in diesem Jahr bewiesen. Und eigentlich läßt sich der große 12-jährige Braune auch nicht so leicht erschrecken. Es sei denn, es geht wie heute im Falsterbo Derby scheinbar vorzeitig zum Ausgang. Das Gatter, was normalerweise den Ausgang markiert, war heute teil des Derby-Parcours auf dem Weg zum Wall. Das hatte Paule S irritiert und er zog die Notbremse. Vorzeitig zum Ausgang raus, wollte er nicht. Im zweiten Anlauf konnte André Thieme ihn dann überzeugen, dass alles seine Ordnung hat. Aber vier Strafpunkte gab es natürlich trotzdem. Am Ende wurden Thieme und Paule S nach diesem kleinen Missverständnis heute immerhin noch Zehnte.
Das Glück auf seiner Seite hatte dagegen Martin Fuchs mit Love de Vie (v. Grandorado TN). Als letzter Starter von drei fehlerfreien Paaren im Derby-Parcours ließ der Schweizer seine Stute galoppieren und über die Hindernisse fliegen. Es klapperte an der ein oder anderen Stelle, aber alle Stangen blieben in den Auflagen. Bei 47.04 Sekunden stoppte die Uhr und Martin Fuchs durfte sich über den Sieg freuen. Mit seiner Best-Zeit hatte Fuchs den Heimsieg von Peder Fredricson verhindert. Der Schwede musste mit Qurious HS (v. Comme il Faut) als erster Starter im Stechen in den Parcours und die Verfolger unter Druck setzten. Seine Zeit von 47.99 Sekunden reichte für Platz zwei. Platz drei sicherten sich die Vorjahressieger, Abdel Said und Wathnan Arpege du Ru (v. Apache d’Adriers). Auch diese beiden blieben mit 48.81 Sekunden ein zweites Mal fehlerfrei.
Ebenfalls noch im Geld waren Richard Vogel und der For Pleasure-Sohn For Space. Vogel und der erst neujährige Fuchs kassierten einen leichten Wasserfehler plus einen Abwurf. Am Ende konnten sie sich noch auf Rang 12 platzieren.
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