Sie bleibt einem im Gedächtnis: Pepita van T Meulenhof BR fällt nicht nur durch ihre auffälligen Abzeichen und den großen weißen Fleck unter dem Bauch auf. Die 11-jährige Fuchs-Stute ist auch immer häufiger ganz oben in den Ergebnislisten zu finden. Zuletzt am Sonntag als Zweite im Grand Prix von Riesenbeck. Für Daniel Deusser ist die quirrlige Belgierin, die über Umwege vor über zwei Jahren aus Brasilien zu ihm kam, längst kein Geheimtipp mehr, sondern eine seiner großen Nachwuchshoffnungen.
Schon Anfang des Jahres trug die Stute zusammen mit ihrem Reiter Daniel Deusser zu Platz zwei für Team Deutschland im Longines League of Nations Nationenpreis in Abu Dhabi bei. Auch in Paris sprang sie im Juni in der Einzelwertung der GCL über 1,60m auf Platz zwei.
Dabei war der Anfang mit Pepita gar nicht so einfach, wie Daniel Deusser spring-reiter.de erzählt: „Ich hatte anfänglich eigentlich mehr Probleme mit ihr auf dem Arbeitsplatz als im Parcours. Sie guckt schon überall, regt sich schnell auf. Also versuche ich, sie beim Abreiten voll auf mich zu konzentrieren. Ich reite viele Volten, damit sie immer schön auf mich hört und bei mir ist. Ich lasse sie auch mal stehen und gucken. Ich versuche einfach, dass sie mir zuhört und sich voll auf mich fokussiert.“
Das enorme Temperament bestätigt auch Daniel Deussers Groom, Marine Renaudet: „Sie ist schon sehr temperamentvoll und sie ist schnell aufgeregt. Sie ist auch nicht einfach zu reiten, aber zu Hause im Umgang ist sie schon ganz lieb und entspannt.“
Daniel Deusser hofft auf eine erfolgreiche Zukunft mit der Stute, die im Besitz des Brasilianers Daniel Brambilla Biscaro ist: „Das Springen am Sonntag war schon schwer, aber die Stute ist in den letzten Wochen und Monaten konstant in 1,60m Prüfungen gegangen. Ich habe schon so ein bisschen auf ein gutes Ergebnis gewartet, sie wird immer besser und besser. Wenn sie sich so weiter präsentiert und gesund bleibt, werden wir auch irgendwann einen 5-Sterne Grand Prix gewinnen.“









