Harry Charles schnappt Tom Schewe den Sieg im CSI4* von Gijon weg
Siegerpodest: Harry Charles zwischen Tom Schewe und Luca Coata Foto: spring-reiter.de

Harry Charles schnappt Tom Schewe den Sieg im CSI4* von Gijon weg

In der Abendsonne von Gijon mussten die Zuschauer sich lange gedulden, ehe sie im Stechen des CSI4* Weltranglisten-Springens über 1,55m endlich den ersten Doppelnuller bejubeln konnten: Erst der sechste Starter, der Italiener Christian Marini, schaffte es mit Chalasanga PS (v. Chac Boy), fehlerfrei ins Ziel zu kommen, nach 43,79 Sekunden. Damit war er am Ende Sechster, denn es zeigte sich, dass es schneller ging.

Als zehnter Starter näherte sich Tom Schewe mit Congress Blue PS (v. Congress) erstmals der 40-Sekunden-Schallmauer, und das noch fehlerfrei. Doch seine 40,02 Sekunden hatten als Bestzeit nur ganz kurz Bestand. Denn unmittelbar nach ihm kam der WM-Bronzemedaillen-Gewinner Harry Charles an den Start. Und er zeigte mit Ballypatrick Tiberius (v. Caligula), dass es noch schneller ging, war nach 39,19 Sekunden fehlerfrei im Ziel und verdrängte Tom Schewe auf Platz zwei.

Unmittelbar nach ihm versuchte Luca Coata, den Sieg doch noch nach Italien zu holen. Aber seine 41,04 Sekunden bedeuteten am Ende Platz drei.

Um 20 Uhr 03 war Janne Friederike Meyer-Zimmermann als Erste eingeritten und hatte die Jagd auf den Sieg eröffnet. Doch am Liverpool-Oxer Nr. 4 fiel Cellagon Cascais (v. Colestus) eine Stange runter, so dass sie Zehnte wurden.

Das komplette Ergebnis hier