Es ist sein erfolgreichstes Jahr als Springreiter: Richard Vogel schafft es immer wieder, neue Maßstäbe zu setzen. Nach seinen Siegen im Rolex Grand Prix bei The Dutch Masters und beim TSCHIO Aachen reiste Richard Vogel als Live Contender des Rolex Grand Slam of Show Jumping und als Weltranglistenerster zum CSIO Spruce Meadows ‘Masters’ Tournament – mit der Chance, als erst zweiter Reiter der Geschichte die höchste Auszeichnung des Sports zu gewinnen.
Der Rolex Grand Slam of Show Jumping vereint vier der prestigeträchtigsten Majors des Springsports: The Dutch Masters, das CHIO Aachen, das CSIO Spruce Meadows ‘Masters’ Tournament und das CHI Genf. Geprägt von Präzision, Konstanz und der Fähigkeit, auf den größten Bühnen der Welt zu bestehen, belohnt das Konzept den Reiter, der drei aufeinanderfolgende Siege auf allerhöchstem Niveau erringt.
DER MODUS
Um den Rolex Grand Slam of Show Jumping zu gewinnen, muss ein Reiter drei Majors in Folge für sich entscheiden. Das bleibt die bestimmende Regel des Konzepts. Der Zyklus umfasst zwar inzwischen vier Majors, doch ein Reiter muss nicht alle vier gewinnen, um zum Champion des Rolex Grand Slam of Show Jumping gekrönt zu werden. Ein vierter Sieg in Folge bringt eine eigene zusätzliche Belohnung mit sich: Wer seine Siegesserie über die für den Titel erforderlichen drei Siege hinaus fortsetzt, erhält einen weiteren Bonus von einer Million Euro.
Nach seinem Sieg im Rolex Grand Prix bei The Dutch Masters im März reiste Vogel als Live Contender des Rolex Grand Slam of Show Jumping zum TSCHIO Aachen. Vor einem elektrisierten Heimpublikum lieferte der deutsche Reiter im entscheidenden Moment ab und gewann mit einer überragenden Runde auf United Touch S den Rolex Grand Prix an einem der ikonischsten Austragungsorte des Sports.
Das Ergebnis war Vogels zweiter Major-Sieg in Folge und brachte ihn dem Rolex Grand Slam of Show Jumping einen Schritt näher – einer sportlichen Leistung, die bislang nur ein einziges Mal gelungen ist. Ein Sieg im CPKC ‘International’ Grand Prix, presented by Rolex, würde ihn zum Champion des Rolex Grand Slam of Show Jumping krönen und ihm den vollen Bonus von einer Million Euro einbringen.
Nur einmal zuvor ist dieses Kunststück gelungen. 2015 vollendeten der Brite Scott Brash und Hello Sanctos eine beispiellose Siegesserie beim CHI Genf, beim CHIO Aachen und beim CSIO Spruce Meadows ‘Masters’ Tournament. Passenderweise sicherte sich Brash den Rolex Grand Slam of Show Jumping in Spruce Meadows – genau dort, wo Vogel nun sein eigenes Kapitel der Sportgeschichte schreiben will.
Für Vogel ist das CSIO Spruce Meadows ‘Masters’ Tournament alles andere als unbekanntes Terrain. Der deutsche Reiter hat in Calgary bereits herausragende Form gezeigt, unter anderem bei der Ausgabe 2025: Dort gewann er den Cardel Homes Cup, eine CSIO5*-Prüfung über 1,55 m, mit Phenyo van het Keysersbos, bevor er mit Cloudio den CANA Cup über 1,60 m für sich entschied. Sein Sieg im CANA Cup war der dritte in Folge in dieser Prüfung – ein Beleg für seine Fähigkeit, in der einzigartigen Atmosphäre des International Ring zu bestehen.
Der International Ring in Spruce Meadows gilt weithin als eine der anspruchsvollsten und meistgeachteten Bühnen des Springsports. Seine gewaltigen Ausmaße, die technisch anspruchsvollen Parcours und die außergewöhnliche Atmosphäre verlangen Mut, Präzision und vollkommenes Vertrauen zwischen Pferd und Reiter. Für jeden Reiter ist ein Sieg dort eine prägende Leistung. Für Vogel hätte ein Sieg im CPKC ‘International’ Grand Prix, presented by Rolex, noch einmal größeres Gewicht.
Als Live Contender des Rolex Grand Slam of Show Jumping wird Vogel unter den Augen der gesamten Reitsportwelt in Calgary eintreffen: Ihm bietet sich nun die Chance, als erst zweiter Reiter der Geschichte die Trophäe des Rolex Grand Slam of Show Jumping in die Höhe zu heben.
DIE TROPHÄE
Die Rolex Grand Slam-Trophäe, ein Pokal aus Sterling Silber mit zwei geschwungenen Griffen, wurde vom 1735 gegründeten Londoner Juwelier Garrard geschaffen. Sie steht auf einem silbernen Sockel, den Mittelteil bildet eine filigrane Spirale, die sich dem tulpenförmigen Körper entgegendreht.
Die Trophäe ist 45 Zentimeter hoch und zwei Kilogramm schwer. Auf der Vorderseite wurde von Hand das Rolex Grand Slam-Logo eingraviert. Gestaltet wurde sie von der königlichen Juwelen-Designerin Corinna Pike, Heritage Director bei Garrard. Ihr Anspruch war es, eine von der Natur inspirierte geschwungene Form zu schaffen, um eine größtmögliche Harmonie im Design zu erreichen.
Die Firma Garrard ist der älteste Juwelier der Welt. Als Hofjuwelier erlangte Garrard Weltruhm, unter anderem war die Firma für Pflege und Fertigung der englischen Kronjuwelen verantwortlich. Garrard hat nicht nur Insignien für Regierungen und wichtige internationale Organisationen gefertigt, sondern auch Trophäen für ausgewählte Weltklasse-Sportveranstaltungen – und nun auch für den Rolex Grand Slam.
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