Beat Mändli sichert sich Weltcup-Sieg in Williamsburg – die Deutschen Meister Christian Kukuk & Akarad Tivoli Z werden Dritte
Beat Mändli und Qoachella siegen beim Weltcup in Williamsburg. Foto: spring-reiter.de

Beat Mändli sichert sich Weltcup-Sieg in Williamsburg – die Deutschen Meister Christian Kukuk & Akarad Tivoli Z werden Dritte

Es war der erste Weltcup der Saison der North American League in Williamsburg – und diese mit 340.000 Dollar dotierte Prüfung endete gleich mal mit einer Überraschung: Im Stechen um den Sieg blieb einzig und allein der Schweizer Beat Mändli mit seiner zehnjährigen Qoachella (v. Mosito van het Hellehof) Doppel-Null. Mändli war auch der Erste, der den Weltcup-Parcours in Williamsburg an diesem Nachmittag im Umlauf ohne Fehler überwand und folglich musste er auch als Erster zurück ins Stechen. Seine fehlerfreie Zeit von 38.03 Sekunden war zwar schnell – aber an einen Sieg glaubte er da noch lange nicht.

„Wenn Du weißt, hinter Dir kommen noch Paare, wie Shane Sweetnam und James Kann Cruz, dann solltest Du Dich nicht zu früh freuen“, erklärte Beat Mändli. Der Ire und sein routinierter Schimmel waren dann auch mit 35.61 Sekunden deutlich schneller als Mändli. Doch zum letzten Hinderniss passte nichts und die beiden rauschten mitten durch einen Oxer, beinahe wäre Shane Sweetnam sogar in den Sand gefallen, im letzten Moment konnte er sich aber noch fangen. So wurde es Platz zwei für den Iren, der sich in der Siegerehrung ohne sein Pferd nicht so richtig freuen mochte. Platz drei ging an die Deutschen Meister Christian Kukuk und seinen Akarad Tivoli Z (v. Akarad Hero Z). Auch dieses Paar kam einmal nicht passend und räumte die Stangen ab. Auch Kukuk war mit einer Zeit von 37.68 Sekunden schneller als Beat Mändli.

Platz vier holten sich Mark Bluman und Genial de B’Neville (v. Kapitol d’Argonne) mit zwei Abwürfen im Stechen. Charlotte Jacobs, die mit Playboy JT Z (v. Presley Boy), auf ihre Teilnahme im Stechen verzichtete, wurde Fünfte. Platz sechs ging an die ersten Starter im Umlauf: Die Weltcup-Sieger Kent Farrington und Greya (v. Colestus), die beiden hatten den Umlauf mit einem einzigen Zeitfehler absolviert und verpassten folglich das Stechen.

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