Theurer Trucks 2GO Youngster Tour: Marvin Jüngel kann das Siegen nicht lassen
Marvin Jüngel und Odesza HX waren in Leipzig nicht zu schlagen. Foto: Stefan Lafrentz

Theurer Trucks 2GO Youngster Tour: Marvin Jüngel kann das Siegen nicht lassen

Es ist einfach kein Vorbeikommen an Marvin Jüngel auf der PARTNER PFERD 2026, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen: Nach Siegen in beiden Qualifikationsprüfungen der Siebenjährigen konnte er auch das Finale, ein Zwei-Phasen-Springen im Sattel von Odesza HX erneut für sich entscheiden. Bei den Achtjährigen hatte Tom Schewe mit Amanda Blue Nase vorne.

Das Leipziger Publikum kommt aus dem Jubeln für Lokalmatador Marvin Jüngel gar nicht mehr heraus – bereits den fünften Sieg an diesem Wochenende konnte er heute Vormittag feiern. Die Kempinski-Tochter Odesza HX konnte nicht nur beide Qualifikationen, sondern nun auch das Finale der Theurer Trucks 2GO Youngster Tour gewinnen. Das Gefühl ist für Marvin dennoch immer wieder atemberaubend: „Ich genieße jede Ehrenrunde hier in Leipzig unheimlich, wer weiß, ob man das noch einmal schafft, hier so oft zu gewinnen!“. Der Plan für das Finale war nach den beiden Qualifikationssiegen klar: „Ich hatte als letzter Starter ja noch gut Zeit zu gucken, weiß aber ohnehin, dass sie einfach ein schnelles Pferd ist. Ich wollte also einfach eine gute Nullrunde drehen!“, so Jüngel. Mit Erfolg: Fehlerfrei in 27,77 Sekunden absolvierte das Paar die zweite Phase. Die Stute habe das Wochenende unheimlich viel richtig gemacht – nun gibt es erstmal wieder eine wohlverdiente Pause. Und dann? „Mehr Pause, um dann noch mehr zu gewinnen!“ lacht Jüngel.

Das freut auch David Will, dem die Stute gemeinsam mit seinem Geschäftspartner, Europameister Richard Vogel gehört. Was der weitere Plan für Odesza HX ist? „Sie bleibt auf jeden Fall erstmal bei Marvin – never change a winning team. Das könnten wir auch nicht besser!“ schmunzelte Will nach dem Sieg der Beiden. Ein ordentliches Kompliment für Jüngel also. Es bleibt spannend, wie die Stute sich entwickelt – aktuell sei sie ihrem Alter eindeutig voraus, so Will. Gute Vorzeichen also für eine erfolgreiche Zukunft!

Die jeweils besten zwölf Paare der beiden Qualifikationen hatten sich für das Finale der Theurer Trucks 2GO Youngster Tour empfohlen. Platz zwei bei den Siebenjährigen ging an Mario Stevens und die Checkter-Tochter Coachella: 28,65 Sekunden benötigten sie für die zweite Phase. Coachella ist auch der Name der Drittplatzierten: Die von Cascadello Boy abstammende Stute hatte mit Laura Klaphake im Sattel zwar die schnellste Zeit, jedoch einen Abwurf in der zweiten Phase (4/27,15). 

Für den Sieger bei den Achtjährigen, Tom Schewe, ist klar: Seine Amanda Blue v. Action Blue ist etwas ganz Besonderes. Er hält große Stücke auf die Stute, die er erst im vergangenen Sommer nach seinem Start beim 5*-Turnier in Aachen unter den Sattel bekommen hatte. Als vorletzter Starter konnten die Beiden alle Stärken der Stute ausspielen: Fehlerfrei in 25,37 Sekunden absolvierten sie die zweite Phase. Ob er danach noch nervös war, weil Felix Hassmann, bekannt als durchaus schneller Reiter, ihn als letzter Starter noch um den Sieg hätte bringen können? „Man zittert natürlich immer nochmal, aber bei Amanda – da kann man eigentlich ruhig bleiben. Die muss man erstmal schlagen können!“ lacht er. Auf Platz zwei rangierten Frederic Tillmann und sein United H&b v. Uriko (0/26,79 Sekunden). Über den dritten Rang konnte sich Marco Kutscher, gestern noch Teil der Jury des Prestige Goldenen Sattels freuen: Fehlerfrei absolvierte er die zweite Phase mit Chacboy Blue BW v. Chacoon Blue, 27,43 Sekunden. 

Finaltag in der EN GARDE Amateur Trophy

Am Morgen stand für die Amateure zunächst das Finale der EN GARDE Amateur Trophy powered by hooved an – jeweils die besten zwölf Paare der Small, Medium und Large Tour durften sich der Springprüfung mit direkt anschließendem Stechen stellen. In der Small Tour konnten sich Greta Buschmann und die siebenjährige Quibell T v. Qualito mit einer schnellen fehlerfreien Runde in 35,85 Sekunden über den Sieg freuen. In der Medium Tour waren Lisann Inga Böttcher und Stolzer Jung v. Stolzenberg sogar noch etwas schneller: Lediglich 33,48 Sekunden benötigten sie für den Stechparcours. In der Large Tour über 1,40m war kein Vorbeikommen an Luna Schröder und ihre Stute Bangkok Danfer v. Diamant de Semilly: 0/35,45 Sekunden im Stechen lautete ihr Ergebnis.

Das Turnierhighlight der PARTNER PFERD 2026 live im MDR erleben!

Am Sonntagnachmittag steht das Highlight des Turnierwochenendes an: Der Longines FEI Jumping World Cup™ presented by Sparkasse. Hier kämpfen die besten Reiterinnen und Reiter um wertvolle Punkte für das Weltcup-Finale im April in Fort Worth, Texas. Das MDR Fernsehen überträgt wieder im Rahmen der Sendung „Sport im Osten“ ab 16.25 Uhr live aus der Leipziger Messe und parallel online im Livestream – hier können Sie dabei sein!