Hello again – das wäre auch eine passende Einritt-Melodie für Scott Brash auf der arabischen Halbinsel, passend zu den Namen seiner Pferde. Denn an diesem Sonntag hat er seinen fünften Grand Prix hintereinander hier gewonnen: den dritten 5* Grand Prix, zu denen sich in der Gesamtbilanz noch zwei 2* GP-Siege addieren.
Zwölf Reiter-Pferd-Paare hatten sich für die Siegerrunde im CSI5* Grand Prix über 1,60m in Doha qualifiziert – sieben von ihnen mit weißer Weste. Aber als Scott Brash mit Hello Jefferson (v. Cooper van de Heffinck) durch den verkürzten Parcours fegte, wurde dies zum Statement: Noch eine Nullrunde, diesmal in 52,97 Sekunden. Die Zweitplatzierte, Megane Moissonnier, brauchte mit Crooner Tame (v. Conrad) für das gleiche Ergebnis zwei Sekunden länger.
Philipp Weishaupt und Torben Köhlbrandt platziert
Als letzter Starter schien Philipp Weishaupt dem Briten noch gefährlich zu werden, denn bei der ersten Zwischenzeit lag er mit Oreo D.R. (v. Kannan) einen Hauch vorne. Aber dann fiel eine Stange, der Riesenbecker nahm ein wenig Tempo heraus – und wurde mit der zweitschnellsten Zeit Vierter.
Trotz eines leichten Fehlers im Umlauf hatte sich mit einer schnellen Zeit auch Torben Köhlbrandt auf Mastermind RL (v. Mylord Carthago) als zweiter Deutscher für die Siegerrunde qualifiziert, blieb diesmal fehlerfrei und platzierte sich als Neunter.
CSI3* Grand Prix
Für Philipp Weishaupt war es das zweite Preisgeld an diesem Samstag in Doha. Denn im „kleinen“ CSI3* Grand Prix über 1,50m hatte er zuvor mit Doppelnull auf Callao L (v. Congress) Platz drei geholt. Vor ihm, auf Rang zwei, platzierte sich Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit Iron Dames High Level (v. Livello) – nur um 17 Hundertstel geschlagen vom saudischen Sieger Abdullah Alsharbatly auf dem Holsteiner Quisandro (v. Quintero).
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