Mit einem Schrei im Ziel: Yuri Mansur siegt im CSI5* in Hertogenbosch vor Lillie Keenan

Am Freitagmittag leuchtete ein gelbes Reitjacket schon in der Arena 2 der Brabanthallen, denn Yuri Mansurs 13-jähriger Sohn Pedro war am Start in einem nationalen Springen über 1,30m. Nicht wie sein Vater unter brasilianischer Flagge, sondern unter niederländischer. Auf Gralain AA (v. Koffievos) war er der Erste der sich fürs Stechen qualifizierte und wurde am Ende Zehnter.

Vater Yuri stand am Rande und holte sich offenbar die richtige Motivation für seinen abendlichen Auftritt in der Arena 1. Denn als neunter Starter zeigte er auf Glinka de la Treille (v. Contendro 1) im CSI5* über 1,45m um den Preis der Gemeinde Hertogenbosch der Konkurrenz, dass er unbedingt gewinnen wollte. Nach einer ganz schnellen und fehlerfreien Runde sprang er über den Zielsprung, stieß dabei einen Schrei aus – und wurde mit seinen 54,58 Sekunden bis zum Schluss nicht eingeholt.

Als vorletzte Starterin versuchte es noch einmal Lillie Keenan auf Emerlon (v. Emerald), war auch schnell und fehlerfrei – aber 55,12 Sekunden bedeuteten Platz zwei vor dem bisherigen Zweiten Thibeau Spits auf Gin Flip de Muze Z (v. Gino H).

Die meisten deutschen Starter nahmen zwar ebenso wie etwa Steve Guerdat, Scott Brash und Ben Maher ihre Top-Pferde mit in den Parcours, aber nicht um zu gewinnen, sondern um sie mit Blick auf den Rolex Grand Prix am Sonntag an die Umgebung zu gewöhnen. So kam es dann, dass der fürs schnelle Reiten bekannte Richard Vogel auf United Touch S (v. Untouched) mit 15 Zeitfehlern ins Ziel kam.

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