In der 1. Qualifikation zum Hamburger Derby mussten sie sich noch mit Platz zwei begnügen – in der 2. Runde über 1,50m reichte es für die Pole-Position: Der Ire David Simpson und sein elfjähriger Hengst Pjotr van de Kruishoeve (v. Bamako de Muze) setzen mit ihren zwei super Runden im Kampf um den Sieg beim Hamburger Derby am Sonntag schon mal ein starkes Ausrufezeichen. Mit einer fehlerfreien Top-Zeit von 90.82 Sekunden galoppierten der Ire und sein belgischer Hengst über die Derby-Hindernisse, den Wall hinunter und der Konkurrenz davon. Am Ende wurden sie mit dem Sieg und einer Harley Davidson belohnt. Platz zwei ging an den Briten Guy Williams mit dem Holsteiner Crumbgraft (v. Crumple) und einer Zeit von 93.21 Sekunden vor den Dritten beim Hamburger Derby 2025, dem Luxemburger Charles Hubert Chiche und Andain du Thalie (v. Calvaro).
Beste Deutsche im Derby-Parcours am Freitag waren Clara Blau und ihr 15-jähriger Paul (v. Sunrise) auf einem sensationellen vierten Platz. „Paul kann lesen und schreiben. Er ist mein ein und alles, mein once in a lifetime horse“, schwärmte die junge Reiterin, die kürzlich mit ihrem Herzenspferd in Hagen auch den U-25 Springpokal gewonnen hat. „Paul meistert den Derby-Parcours wirklich super. Der Wall macht mir auch keine Sorgen, höchstens die Bahnschranken am Sonntag. Paul hat einen sehr großen Galopp und daher muss ich da am Sonntag sehr aufpassen“, erklärte Clara Blau.
Platz fünf sicherten sich die Derby-Spezialisten Frederic Tillmann und DSP Comanche VL (v. Cellestial). Im letzten Jahre wurden sie Vierte beim Hamburger Derby und zählen sicher zu den Favoriten am Sonntag. Genau wie Marvin Jüngel und seine zweifache Derby-Siegerin Balou’s Erbin (v. Balou du Rouet). „Sie war ja heute das erste Mal wieder hier im Parcours und sie hat das alles so souverän gemeistert“, freute sich Marvin Jüngel über die Leistung seiner Fuchsstute und Platz sechs in der 2. Qualifikation.
2 NULLRUNDEN FÜR SIMON HEINEKE
Zwei Starts und zwei Null-Runden drehten auch Simon Heineke. Mit dem erst neunjährigen Holsteiner Caballero Grande (v. Quibery) wurde der „Schüler“ von Derby-Sieger Achaz von Buchwaldt Achter. Mit dem 18-jährige Cordillo (v. Corrido), mit dem Nisse Lüneburg bereits das Derby gewann, sprang Heineke zudem auf Platz 12. „Zweimal platziert, das ist toll, aber der Simon ist auch wirklich hervorragend geritten“, freute sich Achaz von Buchwaldt gegenüber spring-reiter.de.
Platz neun sicherte sich Max-Hilmar Borchert im Sattel des Holsteiners Camillus (v. Christian).
SCHRECKSEKUNDE
Für eine Schrecksekunde im Parcours sorgten Tom Schewe und sein King Blue (v. Dallas). Mit etwas zu viel Tempo waren sie auf den Wall hinauf und auch wieder hinunter gesprungen. King Blue kam ist Straucheln und stürzte. Zum Glück ist beiden außer einer Handverletzung beim Reiter nichts Schlimmes passiert.
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