Ein Ritt wie „eine Stilprüfung“: Janne Meyer-Zimmermann Dritte im LGCT-Grand Prix in Cannes

Während Superyachten im Hintergrund leuchteten, lief in der Sandarena von Cannes am Samstagabend ein rasantes Stechen um den Sieg im Grand Prix der Longines Global Champions Tour. Nur Vier hatten sich in dem anspruchsvollen 1,60m-Umlauf, den Uliano Vezzani aufgebaut hatte, mit fehlerfreier Runde für dieses Stechen qualifiziert. Michael Pender lieferte auf HHS Cyprus (v. Cornet Obolensky) mit 41,35 Sekunden die nächste Null ab, aber Abdel Said konnte es mit Wathnan Zasou vom Classhof (v. Zinedine) noch schneller: Mit fehlerfreien 39,44 Sekunden sicherte er sich den Sieg auf dieser 5. LGCT-Etappe.

Auf Platz 3 sprang Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit Cellagon Cascais (v. Colestus) in ebenfalls fehlerfreien 43,44 Sekunden. Sie hatte hier 2023 zwar schon einmal gewonnen, aber zeigte sich sehr zufrieden: „Ich glaube, das könnte eine Stilprüfung sein, so wie ich dieses Pferd reiten kann – es ist wirklich perfekt gesprungen. Vielleicht hätte ich an einigen Stellen etwas mehr Druck machen können, aber was soll ich sagen? Ich glaube, das ist vielleicht der nächste Schritt, der noch vor uns liegt!“

Absolut Schnellste in der ersten Runde war Jörne Sprehe mit Toys (v. Toulon) gewesen. Ein Springfehler stoppte sie auf dem Weg ins Stechen, aber auf Rang fünf war sie dennoch weit vorne dabei. Ähnlich ging es Daniel Deusser, der mit Otello de Guldenboom (v. Tobago Z) Siebter wurde, unmittelbar vor Philipp Weishaupt mit Chaquitos PS (v. Chacco-Blue).

Zwei Mitfavoriten erging es schlechter: Henrik von Eckermann trennte sich im Parcours unfreiwillig von King Edward (v. Edward), genauso wie Simon Delestre von Gatsby du Tillard (v. President).

Das komplette Ergebnis hier