Sie haben schon auf großen internationalen Turnieren in St. Tropez, Lyon und Barcelona gewonnen: Am Samstagabend in Wellington setzten Richard Vogel und Gangster Montdesir (v. Kannan) noch einen drauf und sicherten sich den mit 500.000 Dollar dotierten CSI5* Grand Prix unter Flutlicht in Wellington. Etwas Glück war auch im Spiel…
Acht Paare hatten sich nach fehlerfreien Runden für das anschließende Stechen qualifiziert. Darunter auch die aktuelle Nummer zwei der Weltrangliste, Kent Farrington mit seiner Serien-Siegerin Greya sowie der Weltranglistendritte, Ben Maher mit Enjeu de Grisien und die Achte der Weltrangliste, Nina Mallevaey mit ihrer Dynastie de Beaufour.
Kent Farrington und Greya waren die Schnellsten
Eine schnelle, wenn auch nicht die schnellste Runde im Stechen mit 42.65 Sekunden drehte wieder einmal Richard Vogel, die aktuelle Nummer sechs der Weltrangliste, mit dem erst zehnjährige Gangster Montdesir. Der Kannan-Sohn war erst im September 2025 von Jana Wargers in den Stall von Vogel gewechselt und gehört den Karlswood Partners von Cian O’Connor. Platz zwei nach 42.95 Sekunden ging an Ben Maher mit Enjeu de Grisien vor Nina Malleveay mit Dynastie de Beaufour.
Platz vier holten Lillie Keenan und Argan de Beliard. Pech hatten diesmal Kent Farrington und seine sonst immer fehlerfrei springende Greya. Die beiden waren sogar die Schnellsten mit 40.43 Sekunden im Stechen, doch blieben diesmal jedoch leider nicht ohne Abwurf und wurden Fünfte.
„Das ist wirklich ein sehr vielversprechendes Pferd und eine große Verstärkung in meinem Stall“, freute sich Richard Vogel im Anschluss. „Wir kennen uns erst seit dem letzten September, aber hatten sofort einen super guten Draht zueinander. Und heute hat er wieder für uns gekämpft und sich bisher unheimlich schnell entwickelt. Da muss man natürlich auch immer so die Balance halten. Aber ich könnte mir kein besseres Pferd wünschen. Er ist in unseren bisher vier 5*-Sterne Prüfungen immer fehlerfrei gesprungen. Ich setzte wirklich große Hoffnungen in ihn.“
Rene Dittmer und seine Holsteiner Stute Corsica X sprangen nach einem Abwurf in Runde eins auf Platz elf.
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