Der Parcours im Grand Prix von Krakau, dem Höhepunkt und Abschluss der Perlage Cavaliada Tour, war herausfordernd aufgebaut. Nur zwei Reiter bewältigten diesen Umlauf fehlerfrei und machten im Stechen des 1.55m Springens den Sieg unter sich aus – zur Freude des Publikums mit dem besseren Ende für den einheimischen Jaroslaw Skrzyczynski. Auf Komboy (v. Carrera VDL) war er nach 37,85 Sekunden erneut fehlerfrei unterwegs und sicherte sich den Sieg samt 14.200 Euro Preisgeld. Sein ungarischer Konkurrent Peter Szuhai war auf Corbluecenta (v. Balou du Reventon) nicht nur eine knappe Sekunde langsamer, sondern ließ unterwegs auch noch eine Stange fallen.
Der beste Deutsche in dem Grand Prix blieb zwar auch ohne Stangenberührung im Umlauf, musste dem Stechen aber trotzdem von außen zusehen: Kai Rüder hatte sich mit Laquero (v. Lord Z) etwas zu viel Zeit gelassen und kam deshalb mit drei Zeitfehlerpunkten ins Ziel. Das bedeutete Rang sechs vor Felix Haßmann, der mit DSP Mon Genuartt (v. Uriko) zwar pünktlich im Ziel war, aber dafür einen Springfehler einsammelte. Mit dem gleichen Ergebnis wurde Michael Kölz auf Cellato (v. Cellestial) Neunter, Kai Rüders Sohn Mathies Rüder auf Carlesta (v. Casall) Elfter und Matthias Lucas auf Cartendro (v. Carrico) Zwölfter.
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