USA gewinnen Nationenpreis in Wellington nach Stechen vor Irland
Das siegreiche US-Team in der Mitte: Podium des Nationenpreise in Wellington Foto: Sportfot/Wellington International

USA gewinnen Nationenpreis in Wellington nach Stechen vor Irland

Das US-Springreiterteam – bestehend aus Karl Cook, Callie Schott, Marilyn Little und McLain Ward – errang seinen zweiten Sieg in Folge beim mit 150.000 Dollar dotierten CSIO4* Nations Cup in Wellington. Acht Länder schickten Teams ins Rennen, Deutschland war nicht dabei. In der 25-jährigen Geschichte des FEI Nations Cup Wellington hat die USA nun elfmal gewonnen.

Karl Cook auf seiner Pariser Olympia-Prtnerin, der 14-jährigen Selle Français-Stute Caracole de la Roque (Zandor Z x Kannan*GFE), Marilyn Little auf La Contessa, der 11-jährigen Mecklenburger Stute von License x Cornet’s Prinz, und Callie Schott auf dem 15-jährigen niederländischen Warmblutwallach Garant (Warrant x Verdi TN) zeigten in der ersten Runde eine perfekte Leistung. Also entschied sich der US-Chef d’Équipe Robert Ridland dafür, Schlussreiter McLain Ward und seinen 12-jährigen niederländischen Warmblutwallach Jordan Molga M (Etoulon VDl x HGT Dulf van den Bisschop) für die zweite Runde zu schonen.

Die USA zogen mit Null in die zweite Runde ein, ebenso wie Irland, nachdem Cian O’Connor, Shane Sweetnam und Tom Wachman fehlerfrei gesprungen waren. Erneut schafften Callie Schott und Marilyn Little für das Gastgeberland die Null, während Karl Cook einen Abwurf hatte. Bei der Rückkehr der irischen Mannschaft blieben Jordan Coyle und Cian O’Connor fehlerfrei, während Tom Wachman ebenfalls vier Fehlerpunkte verbuchte. Es lam also zwischen Irland und den USA zum Stechen.

Ein Abwurf am letzten Hindernis des Parcours brachte Irlands Shame Sweetnam vier Fehler ein und jetzt kam es auf McLain Ward an, der für die USA ins Stechen einritt.

„Es ist eine Situation, in der ich mich mittlerweile wohlfühle und die ich ehrlich gesagt genieße, aber ich glaube, ich habe mehr Druck gespürt, weil es eine neue Beziehung zu diesem Pferd ist“, sagte McLain Ward über Jordan Molga M, das Pferd von Michael Smith, das seit Dezember zu Wards Stall gehört und am Samstagabend bei der WEF sein Debüt unter Flutlicht gab. „Ich entschied mich dann, unserer Vorbereitung zu vertrauen.“ Das Paar blieb fehlerfrei. Irland belegte mit einer Endpunktzahl von vier den zweiten Platz und Kanada wurde mit neun Fehlern Dritter.

„Die beiden doppelten Nullrunden waren phänomenal“, sagte Ridland über die entscheidenden Beiträge von Marilyn Little und Callie Schott zum Teamerfolg. „So gewinnt man Nations Cups: mit doppelten Nullrunden.“

Das komplette Ergebnis hier