„Ich hatte die richtige Krawatte um!“ Hannes Ahlmann gewinnt gleich zwei CSI4*-Springen in Hohen Wieschendorf

Das kommt auch bei ihm nicht so häufig vor: Hannes Ahlmann hat bei der DKB Pferdewoche in Hohen Wieschendorf gleich zwei CSI4*-Springen für sich entschieden. Im CSI4*-Hauptspringen über 1,50m, der Qualifikation zum Großen Preis, ließ der 25-Jährige im Sattel von seinem erst neunjährigen Hengst Madness (v. Kannan) und mit Best-Zeit von 58.08 Sekunden sogar den Schweizer Olympia-Sieger (2012) und Einzel-Europameister (2023) Steve Guerdat hinter sich. Dieser war mit Lancelotta (v. Falkenshof’s Lancer) ebenfalls flott unterwegs, kam mit einer Zeit von 59.94 Sekunden nicht an Hannes Ahlmann heran und durfte sich über Platz zwei freuen. Den dritten Platz sicherte sich die Schwedin Karin Martinsen mit Tailormade Conita Blue PS (v. Conthargos) vor Patrick Stühlmeyer mit seinem Baloutaire PS (v. Balou du Rouet).

Den fünften Platz holten Maurice Tebbel und Crazy EP (v. Cornet Obolensky) vor den Siegern im Großen Preis von Hagen, Stefan Engbers und Baju NRW (v. Balou du Rouet).

„Das war ein guter Tag. Ich hatte die richtige Krawatte um, würde ich sagen. Die muss auf jeden Fall morgen wieder angezogen werden“, lachte Hannes Ahlmann im Anschluss gegenüber spring-reiter.de. „Madness ist ein außergewöhnliches Pferd mit dem coolsten Charakter, den man sich vorstellen kann. Leute, die ihn auf dem Turnier sehen, sagen immer, wie würden ihn gerne direkt mitnehmen und aufladen. Er ist eine coole Socke, total entspannt und gelassen. Aber im Parcours kämpft er für einen mit“, erzählte der Sieger.

Auch in der ersten CSI4*-Prüfung des Tages in Hohen Wieschendorf über 1,45m hieß der Sieger Hannes Ahlmann. Im Sattel der neunjährigen Holsteiner Stute Cimarosa setzte sich der 25-Jährige mit fast vier Sekunden Vorsprung von der Konkurrenz ab. „Letzte Woche hatten wir noch Pech im Nationenpreis in Martofte, da wir nicht starten konnten. Wir hatten dann aber eine super Runde im Großen Preis und konnten gleich wieder anknüpfen. Heute hier mit einer Goldenen Schleife aus dem Parcours zu gehen, macht mich sehr happy“, freute sich Hannes Ahlmann gegenüber spring-reiter.de.

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