Mit diesen beiden ist immer zu rechnen: Das haben Marcus Ehning und der Holsteiner Coolio (v. Casalito) zuletzt im Mai bewiesen, als sie Zweite im Grand Prix der Global Champions Tour in Shanghai wurden. Heute legten die beiden noch einen drauf: Marcus Ehning und Coolio haben den Longines Grand Prix der Schweiz gewonnen, den Höhepunkt des Longines CSIO St.Gallen. Nach Fehlern und Zeit mit Siegerrunde über Hindernisse bis 160 cm Höhe ausgetragen, zählte die mit 500’000 Euro dotierte Prüfung für die Longines-Weltrangliste und diente als Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026.
Mit Coolio zeigte Ehning einen doppelt fehlerfreien Auftritt und beendete die Siegerrunde in 46,08 Sekunden. Der Lohn waren 150.000 Euro und die Gewissheit, Coolio ist topfit und springt super auf Rasen im WM-Jahr.
„Mit Coolio hier zu gewinnen ist schon ein ganz besonderes Gefühl. Ich reite ihn jetzt im dritten Jahr und er ist immer noch so jung im Kopf und gemeinsam werden wir immer noch besser. Ich hoffe, er ist ein Kandidat für die WM in diesem Jahr. Das ist natürlich unser großes Ziel“, erzählte Marcus Ehning nach dem Sieg.
Platz zwei ging an die Österreicherin Katharina Rhomberg mit Colestus Cambridge (v. Colestus), ebenfalls fehlerfrei in 46,83 Sekunden, vor Pia Reich mit PB Loewenherz (v. Levisto) auf Platz drei (50,80 Sekunden).
Ebenfalls platzieren konnten sich René Dittmer und der Holsteiner Cody auf Platz acht. Die beiden kassierten in beiden Runden jeweils vier Strafpunkte.
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