„Das gab es noch nie!“ Marco Kutscher und Max Weishaupt holen in Monaco dritten Riesenbecker Sieg in Folge bei der Global Champions League
Nach drei Siegen in Folge für Team Riesenbeck: Marco Kutscher und Max Weishaupt gewinnen nach Paris auch in Monte Carlo. Foto: spring-reiter.de

„Das gab es noch nie!“ Marco Kutscher und Max Weishaupt holen in Monaco dritten Riesenbecker Sieg in Folge bei der Global Champions League

Teamchef Ludger Beerbaum wartete zufrieden am Ausritt, klopfte dem noch im Sattel sitzenden Marco Kutscher anerkennend auf den Oberschenkel: Sein Team Riesenbeck International hatte gerade auch die zweite Runde der Global Champions League in Monaco mit zwei Nullrunden absolviert – und zügig genug, wie sich zeigen sollte. Dann ging Ludger Beerbaum vorsichtshalber zurück zum Sandplatz am Hafen der Côte d’Azur zur Konkurrenz-Beobachtung.

Aber er konnte zufrieden bleiben, die Konkurrenz kam nicht heran: Maximilian Weishaupt auf Zuccero HV (v. VDL Zirocco Blue) und Marco Kutscher auf Pikeur Lemar NRW (v. Los Angeles) gewannen am Ende diese achte Etappe der Tour. Nachdem die Global-Saison für das Team Riesenbeck auf den ersten Etappen durchwachsen begonnen hatte, war dies der dritte Etappensieg nacheinander, der zweite nach Paris in unveränderter Besetzung. Entsprechend stolz zog auch Marco Kutscher sein Fazit. „Das ist das erste Mal, dass das Team Riesenbeck drei Siege in Folge einfährt. Darüber freuen wir uns natürlich sehr, auch weil die Pferdebesitzer und Ludger Beerbaum hier sind. Jetzt freuen wir uns auf hoffentlich einen vierten Sieg bei der nächsten Heim-Etappe in Riesenbeck.“ Mit insgesamt 161 Punkten ist Team Riesenbeck jetzt erst einmal weit vorne in der Tabelle vor den Prague Lions und den Istanbul Warriors.

Als Viertbeste der vier in Runde eins fehlerfreien Teams waren die Riesenbecker in die zweite Runde gestartet. Als Erste überholten sie die zwar ebenfalls weiterhin fehlerfreien Maikel van der Vleuten auf Beauville Z N.O.P. (v. Bustique) und Kim Emmen auf Helix du Seigneur (v. Curby du Seigneur), denn sie brauchten als Team Madrid in Motion sechs Hundertstel mehr für den zweiten Umlauf. Als Nächste rutschten die Scandinavian Vikings an ihnen vorbei: Jur Vrieling auf Sydney Jeckson und Susan Fitzpatrick auf Lovely Stassi PS sammelten in Runde zwei 13 Fehlerpunkte ein. Bei den nach Runde eins führenden Prague Lions in Gestalt von Niels Bruynseels auf Chacco’s Lando OL und Pieter Devos auf Jarina J waren es sogar 19 Punkte.

Nutznießer dieser Ausrutscher waren auch die Shanghai Swans Christian Ahlmann auf Sheeran WL und Max Kühner auf EIC Cooley Jump The Q, die mit vier Fehlerpunkten aus der ersten Runde gekommen waren, jetzt Null blieben – und damit als Drittplatzierte aufs Podium sprangen.

Das komplette Ergebnis hier

Der neue Gesamtstand der Global Champions Tour hier