Christian Kukuk hat sich mit einem Statement gegen den Eindruck gewehrt, er habe Checker aufgrund seines Nicht-Einsatzes bei der WM in Aachen aus dem Olympia-Kader zurück gezogen. Dieser Eindruck sei nach einer Pressemitteilung von Pferdesport Deutschland entstanden, so Kukuk. In einem Statement stellt der Olympiasieger klar:
„Liebe Freunde! Auch ich war überrascht über die Pressemitteilung von Pferdesport Deutschland bezüglich Checkers Berücksichtigung für LA28. Sie hinterließ einen etwas unklaren Eindruck, den ich gerne richtigstellen möchte. Der entscheidende Punkt ist: Bereits vor der Weltmeisterschaft hatte ich ein Gespräch mit dem Bundestrainer, in dem wir besprochen haben, Checker nach der WM aus dem deutschen Kader zu nehmen.
Aachen sollte aller Voraussicht nach sein letztes Championat sein – die Europameisterschaft nächstes Jahr stand nie zur Debatte, und die Olympischen Spiele 2028 sind noch in weiter Ferne. Checkers Wohlergehen und seine Langlebigkeit stehen für uns immer an erster Stelle, und sein bestes Interesse geht dem Sport selbst immer vor. Sollte Checker – der 2028 dann 18 Jahre alt wäre – noch immer auf dem Niveau der letzten Jahre performen, sind die Olympischen Spiele durch diesen Austritt keineswegs ausgeschlossen – genauso wenig, wie sie garantiert gewesen wären, wäre ich weiterhin Teil des Kaders geblieben.
Vor allem gibt mir diese Veränderung die Möglichkeit, Checkers Turnierplan in der Zwischenzeit deutlich individueller und flexibler zu gestalten – immer mit seinem Wohl im Blick – und mich gleichzeitig verstärkt auf Nachwuchspferde wie Akarad, Viki van Gogh und Carrera zu konzentrieren, damit auch sie eines Tages die Chance bekommen, in Checkers Fußstapfen zu treten.
Mein nächstes Turnier mit Checker wird in ein paar Wochen in Spruce Meadows sein, und ich freue mich darauf, mit ihm wieder in den Parcours zu gehen. Danke für Euren Support, Christian.“
