Zum Abschluss des CSI3* Events im polnischen Wierzbna gab es für die deutschen Reiter noch einmal viele Schleifen – aber auch eine Schrecksekunde: Zehn Paare hatten ihr Ticket für das Stechen in dem 1,50m-Springen gelöst. Darunter waren auch Max Haunhorst und die erst achtjährige Stute Cera Blue B (v. Chacoon Blue). Die Schimmel-Stute kam mit einer fehlerfreien Zeit von 39.99 im Stechen zwar (noch) nicht an die Bestzeit der Dänin Renee Ulvsjerg mit Celeste Balslev (v. Conthargos) und 38.68 Sekunden heran und auch nicht an die Zeit der Schwedin Nicole Holmen mit H&M Bahia (v. Baloubet du Rouet) und 39.17 Sekunden – für einen tollen dritten Platz reichte es aber allemal.
Ebenfalls Doppel-Null blieben Hannes Ahlmann und Flaubert du Busson (v. Eldorado de Hus). Hannes Ahlmann, der den 11-jährigen Wallach erst im Juli von Laurens Houben übernommen hat, sprang auf Platz fünf in Polen. Auf Platz acht platzierte sich Marie Flick mit Ciro (v. Conlander).
Nicht nach Plan lief es im Stechen für die Europameister von 2021 und Aachen-Sieger von 2024, André Thieme und DSP Chakaria (v. Chap): Beim Anreiten zu Sprung drei, einem Oxer, kam es zu einem größeren Missverständnis in dessen Folge sich die beiden außerplanmäßig trennten. Zum Glück konnten André und die Stute den Parcours im Anschluss ohne sichtbare Verletzungen wenn auch getrennt voneinander verlassen. Platziert waren sie nach diesem Sturz auf Rang neun trotzdem noch.
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