Sie haben in dieser Saison schon vier Etappen der Global Champions League gewonnen: Team Riesenbeck ging auch in Wien nach der ersten Runde souverän in Führung – und ein fünfter Etappen-Sieg war in absoluter Reichweite. Max Weishaupt und sein Holsteiner Zuccero HV (v. VDL Zirocco Blue) ließen den ersten Parcours über 1,60m beinahe wie ein Stilspringen aussehen und auch in Runde zwei kam der 14-jährige Schimmel keiner Stange nahe – Doppel-Null wie aus dem Lehrbuch. Auch Philipp Weishaupt und Oreo D. R. (v. Kannan) absolvierten den Parcours ohne Fehl und Tadel, das war zweimal Maßarbeit und so sollte es weitergehen.
Den Riesenbeckern auf den Fersen waren die Scandinavian Vikings: Lara Tryba und der Holsteiner Shotgun (v. Stakkato Gold) wählten die sichere Variante und kamen lediglich mit einem Zeitfehler in Runde eins aus dem Parcours. Für eine ähnliche Strategie entschied sich ihr Team-Partner Jur Vrieling: mit VDL Mattias (v. Comme il Faut) ging der Niederländer auf Nummer sicher, handelte sich jedoch zwei Zeitfehler ein. Drei Strafpunkte auf dem Team-Konto die teuer werden könnten, oder vielleicht doch nicht?
In Runde zwei über 1,55m blieb das Team dann ohne Fehler. Jur Vrieling hatte für Runde zwei den erfahrenen 15-jährigen Grand Slam VDL (v. Cardento) gesattelt und zusammen stand diesmal die Team-Null.
Damit war Team Riesenbeck International als letzte Mannschaft im Kampf um den Sieg vor Schloss Schönbrunn unter Druck. Nach der zweiten fehlerfreien Runde von Max Weishaupt war es an seinem Bruder Philipp, den Sack zuzumachen. Für Runde zwei hatte sich Philipp Weishaupt für seinen Wien-Grand Prix-Sieger aus dem letzten Jahr, Kilmister (v. Diarado), entschieden.
Doch ein Abwurf beendeten den Traum vom fünften Titel der Saison und Team Riesenbeck rutschte diesmal auf Platz zwei. Das war natürlich immer noch eine großartige Team-Leistung. Und in der Gesamtwertung führt Team-Riesenbeck mit 242 Punkten weiter mit großem Vorsprung vor den Istanbul Warriors (201 Punkte).
Platz drei auf dem Podium in Wien holten die Istanbul Warriors mit Henrik von Eckermann mit Hylanderhof’s Saruschka (v. Stakkato Gold) und Abdel Said mit dem Holsteiner Wathnan Calvaro (v. Cascadello). Auch dieses Team blieb in Runde zwei fehlerfrei. In Runde eins hatte das Duo hingegen acht Strafpunkte kassiert, die am Ende auf dem Konto standen.
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