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Die ganze Welt des Springreitens

Top Ten der Welt

Rang Reiter Nation
1. Ahlmann, C.
2. Delestre, S.
3. Ward, M.
4. Farrington, K.
5. Deusser, D.
6. Lamaze, E.
7. Ehning, M.
8. Staut, K.
9. Leprevost, P.
10. Brash, S.

Stand: 31.10.16 / Quelle: FEI

Gold Cup Paris Masters 2016 - Steve Guerdat & Albführen's Happiness

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Steve Guerdat vor Daniel Deusser beim Gold Cup in Paris

Steve Guerdat auf Albfuehren's Happiness Foto: LGCT

03.12.16 - Lange führte Daniel Deusser auf Sweet de Beaufort die Siegerrunde beim Gold Cup im Rahmen des Pariser CSI5*-Longines-Masters an und sah wie der sichere Sieger aus. Aber dann kam der Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat auf Albfuehren's Happiness und zeigte, dass es noch zwei Sekunden schneller geht. 20.394 Euro waren sein Siegerlohn. Auf Rang drei landete der Belgier Jérome Guery auf Alicante vor dem Iren Bertram Allen auf Izzy By Picobello. Als zweiter Deutscher kam Ludger Beerbaum mit dem erst siebenjährigen Wallach Cool Down in die Siegerrunde der 24 Besten von ursprünglich 41 Startern und schaffte als langsamster Fehlerfreier Rang 10.

Das ganze Ergebnis der Prüfung

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Exklusiv-Interview mit FN-Generalsekretär Lauterbach: Warum es keinen Pferdewechsel und kein Zeitspringen bei der WM mehr gibt

Sie mussten noch mit Zeitspringen und Pferdewechsel um die WM kämpfen: Jeroen Dubbeldam und Zenith Photo: Stefano Secchi for Animo

03.12.16 - Es war einer der Höhepunkte jeder Weltmeisterschaft der Springreiter, wenn die vier Besten am Ende ihre Pferde untereinander tauschten, um den wirklich besten Reiter als Weltmeister zu küren. Nicht den, der vielleicht das beste Pferd hat. Aber die FEI hat im Rahmen ihrer Generalversammlung jetzt dieses Highlight aus dem Programm gestrichen. Der Generalsekretär der FN, Sönke Lauterbach, erklärt im Exklusiv-Interview mit spring-reiter.de diesen tiefen Einschnitt: Weiterlesen ...

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Ire gewinnt CSI3*-W - André Thieme bester Deutscher

Beste Deutsche: André Thieme und Conthendrix Foto: German Horse Pellets GmbH

02.12.16 - Im Umlauf des CSI3*-W am Freitagnachmittag in Poznan waren André Thieme und sein Conthendrix noch unschlagbar: Null und deutlich beste Zeit. Im Stechen dann fiel eine Stange, und der Sieg war dahin. Der Reiter aus Plau am See wurde als bester Deutscher noch Neunter, Felix Hassmann nahm mit Balzaci im Stechen sogar zwei Hindernisse mit und landete auf Rang 12. Eindeutiger Sieger mit Null im Stechen und gut einer Sekunde Vorsprung war der Ire Jonathan Gordon auf Baloucento vor der Tschechin Anna Kellnerová auf Classic und dem Niederländer Robert Vos mit Carat. Insgesamt kamen 15 von 72 Startern fehlerfrei durch den Umlauf und ins Stechen.

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CSI3*-W in Poznan: Gute Platzierungen für die deutschen Springreiter in der Großen Tour

Bester deutscher Reiter in Poznan: Christian Kukuk und Limonchello NT Foto: ludger-beerbaum.de

02.12.16 - Im Hauptspringen am Donnerstag konnten sich die deutschen Springreiter im polnischen Poznan gut in Szene setzen: In dem 1,45m Springen der Großen Tour sprangen Ludger Beerbaums Schützlinge Christian Kukuk und der neunjährige Lord Caletto Sohn Limonchello NT auf Platz drei. Den Sieg trug Lokalmatador Jaroslaw Skrzyczynski auf der Stute Quintella vom Gestüt Lewitz davon. Die silberne Schleife ging an Vladimir Tuganov und die Satisfaction Tochter Sinfonie. Jörne Sprehe und Stakkis Jumper (v. Stakkato Gold) freuten sich über Platz sechs, Christian Hess und der Holsteiner Hengst La Calidad (v. Lancer II) blieben ebenfalls strafpunktfrei und belegten Rang acht. Ebenfalls platzieren konnten sich Philipp Weishaupt und der Hannoveraner Wallach Solitaer (v. Salito) auf Platz zehn.

CSI5* in Paris: Franzosen dominieren das Eröffnungsspringen bei den Longines Masters

Julien Epaillard siegt in Paris Foto: Longines Masters

01.12.16 - Im Eröffnungsspringen beim CSI5* in Paris nutzten die französischen Springreiter ihren Heimvorteil: Julien Epaillard setzte sich in dem 1.45m Springen auf Quatrin de la Roque gegen seinen Landsmann Simon Delestre mit Sultan du Chateau durch. Der dritte Platz ging an den Iren Denis Lynch auf Ho Go van de Padenborre vor Penelope Leprevost mit Vagabond de la Pomme. Daniel Deusser und Equita van't Zorgvliet sprangen mit drei Strafpunkten auf Platz acht.

Das ganze Ergebnis der Prüfung

Showdown beim Rolex IJRC Top-Ten Finale in Genf - Ahlmann, Deusser und Ehning am Start

Die Reiter im IJRC Finale Foto: IJRC

01.12.16 - Im Jahr 2001 beim Concours Hippique International in Genf ging das IJRC Top-Ten Finale das erste Mal an den Start: Am 9. Dezember ist es nun wieder soweit und zehn der weltbesten Springreiter treten im Genfer Palexpo gegeneinander an. Letztes Jahr gewann Scott Brash auf Hello Sanctos das Finale in Genf. Der Brite stahl Patrice Delaveau und Lacrimoso HDC die Show. Der dritte Platz ging an den Olympia Sieger Steve Guerdat und Albführen's Paille de la Roque. Dieses Jahr am Start im Kampf um den begehrten Pokal sind: Christian Ahlmann, Simon Delestre, Kent Farrington, Daniel Deusser, Eric Lamaze, Marcus Ehning, Kevin Staut, Penelope Leprevost, Scott Brash und Steve Guerdat.

Eurosport zeigt exklusiv: Kein Olympia bei ARD und ZDF

Die Gespräche mit ARD und ZDF zur Sublizenzierung scheitern. Damit sind die öffentlich-rechtlichen Sender bei den Spielen erstmals außen vor.

28.11.16 - Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten werden vorerst nicht mehr live von Olympia berichten können. Der Privatsender Eurosport, der diese Rechte für die nächsten vier Spiele (Winter und Sommer) zwischen 2018 sowie 2024 vom Internationalen Olympischen Komitee erworben hatte, bestätigte heute FAZ.NET, dass er die seit Monaten andauernden Gespräche für eine Sublizenzierung mit ARD und ZDF nicht mehr weiterführen und damit exklusiv für die Liveberichterstattung in Deutschland sorgen würde. WEITERLESEN: www.faz.net

Der Nachwuchs dominiert den Großen Preis von Oldenburg

Kendra Claricia Brinkop Foto FN

27.11.16 - Kendra-Claricia Brinkop, vielversprechendes Mitglied der Perspektivgruppe der FN, ließ im Stechen keine Sekundenbruchteile liegen und gewannam Sonntag in glatten 35 Sekunden auf A la Carte NRW (von Abke) den Großen Preis von Oldenburg im Rahmen des AGRAVIS-Cup. Wenige Tage nach ihrem 22. Geburtstag nahm sie quasi als verspätetes Geschenk einen Mitsubishi mit nach Hause. Die berühmt-berüchtigten Experten für schnelle Stechen, Jörg Oppermann auf Che Guevara und Mario Stevens auf Banana Pancake, mussten davor in 35,11 Sekunden bzw. 35,83 Sekunden kapitulieren. Schon auf Platz Vier saß ihnen der nächste Perspektivreiter aus dem B-Kader, Maximilian Lill mit ABC Trixi, im Nacken. Den Erfolg des FN-Nachwuchses komplettierten Jana Wagers und Lacoste auf Rang Sieben. Dazwischen schoben sich im Stechen noch Joachim Heyer auf Aquarell und der Däne Thomas Sandgaard auf Amarone.

Marcus Ehning siegt im Weltcup-Grand Prix von Madrid

Marcus Ehning auf Comme Il Faut Foto: LGCT

27.11.16 - Der Weltbeste im Wenden auf dem Teller war auch in Madrid beim Grand Prix des CSI5*-Weltcup unschlagbar. Im Stechen holte sich Marcus Ehning auf Comme Il Faut den Sieg samt mehr als 51.000 Euro Preisgeld. Seine Marke von 43,56 Sekunden konnte auch der Franzose Kevin Staut auf Aran nicht unterbieten. Bei ihm blieb die Uhr nach 43,98 Sekunden stehen. Dritter wurde der Brite Scott Brash auf Hello M'Lady vor Ludger Beerbaum mit Casello. Insgesamt neun Starter hatten es fehlerfrei durch den Parcours geschafft und sich für das Stechen qualifiziert, darunter auch Tobias Meyer auf Cathleen. Das Paar konnte dort aber leider nicht an die vorherige Glanzleistung anknüpfen und wurden mit vier Abwürfen am Ende Neunter.

Ludger Beerbaum Dritter im Springen um die Estrella Damm Trophy in Madrid

Maikel van der Vleuten auf VDL Groep Quatro

26.11.16 - Das Springen um die Estrella Damm Trophy beim CSI5* in Madrid war nichts für Abergläubische: Denn 13 kamen ins Stechen. Ludger Beerbaum war auf Chiara schnell, 34,22 Sekunden. Doch zwei Konkurrenten waren noch schneller. Der Niederländer Maikel van der Vleuten war am Ende der Schnellste. In 33,17 Sekunden holte er sich auf VDL Groep Quatro den Sieg und gut 21.000 Euro Preisgeld. Der Italiener Lorenzo de Luca gewann auf Halifax van het Kluizebos in 33,44 Sekunden die silberne Schleife und fast 13.000 Euro Prämie. Von den anderen deutschen Startern war noch zwei ins Stechen gekommen. Meredith Michaels-Beerbaum riss mit Comanche eine Stange und wurde Zehnte, David Will nahm mit Mic Mac du Tillard sogar zwei Hindernisse mit und wurde Zwölfter. Ein Zeitfehler kostete Daniel Deusser mit Cornet d'Amour im Umlauf das Stechen, Platz 14 hieß am Ende ihr Ergebnis.

Jana Wargers siegt im Preis der AGRAVIS in Oldenburg

Jana Wagers auf Lacoste Foto: Jane Flicflacs/Jana Wagers, facebook

26.11.16 - Beinahe sah es so aus, als würde niemand im Stechen die Nullrunde schaffen und Toni Hassmann den Agravis Preis in Oldenburg mit einem Abwurf gewinnen - aber eben nur beinahe: Die letzten zwei Reiter von insgesamt 63 Reitern ließen die Hassmann-Träume platzen. Der Niederländer Frank Schuttert auf Bugatti v/d Nordside (v. Unaniem) legte die erste Nullrunde vor. Dann kam Jana Wagers mit dem zehnjährigen Hengst Lacoste (v. Long Beach) und machte den Sack zu: In 38.48 Sekunden sauste sie durch den Parcours und holte sich den Sieg sowie einen nagelneuen Mitsubishi. Dritter wurde Toni Hassmann auf Bien Aimee de la Lionne (v. Balou du Rouet).

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Heimsieg für Aznar beim Auftaktspringen des Weltcup in Madrid

Eduardo Alvarez Aznar auf Fidux Foto FEI Nuno Pragana

25.11.16 - Der Spanier Eduardo Alvarez Aznar hat am Freitagnachmittag das Eröffnungsspringen des CSI5*-Longines FEI-World Cup-Wochenendes in Madrid gewonnen. In 57,12 Sekunden legte er mit dem elfjährigen Fidux eine fehlerfreie schnelle Runde hin - und keiner konnte seinen Sieg gefährden. Zweiter wurde der Niederländer Maikel van der Vleuten auf VDL Groep Quatro vor dem Spanier Gonzalo Anon Suarez mit AD Amigo B. Die starke deutsche Mannschaft blieb zwar weitgehend ohne Abwurf, aber sie alle- von Marcus Ehning über Ludger Beerbaum bis Daniel Deusser - nahmen das Eröffnungsspringen als behutsames Anwärmprogramm und endeten außerhalb der Platzierungen.

Schweizer Sieg und Schweizer Comeback beim Agravis Cup

Zweiter: Johannes Ehning auf Quintana-Roo Foto: johannesehningshowjumpers.com

25.11.16 - Die Schweizer Amazone Clarissa Crotta gewinnt nach einem rasanten Ritt den Preis der Nordwest Zeitung am ersten Tag des AGRAVIS-Cup in Oldenburg. Null Fehler in 46,79 Sekunden, das war auch von Johannes Ehning nicht zu schlagen, der mit Quintana Roo in 47,09 Sekunden noch am dichtesten dran war. Auf Rang Drei die nächste Amazone, die peruanische Bereiterin Maria Victoria Perez aus dem Stall Dietmar Gugler, mit Quitana in 47,35 Sekunden.

Aber fast genauso spannend wie der Schweizer Siegesritt war ein Schweizer Comeback: Der 62-jährige Walter Gabathuler schaffte bei seinem ersten Internationalen Auftritt nach einer jahrzehntelangen Pause mit Silver Surfer eine schöne Nullrunde. Die 54,08 Sekunden bedeuteten am Ende Rang 23. Den Schimmel hatte erst vor kurzem sein Mäzen, der Schweizer Milliardär Thomas Straumann, von der Fehmeranerin Inga Czwalina abgekauft und Gabathuler zusammen mit der Schimmelstute Fine Fleur du Marais in den Stall gestellt. Die Stute wiederum stammte aus dem vom ukrainischen Millionär Alexandr Onischenko einst zusammengekauften ukrainischen Nationalteam, das von Onischenko an Paul Schockemöhle verkauft worden war. Der Öl- und Gas-Oligarch selbst tauchte wegen eines Steuerstrafverfahrens von einem auf den anderen Tag ab und ward seither nicht mehr gesehen.

Hans-Dieter Drehers Colore verabschiedet sich in die Zucht

Hans-Dieter Dreher und Colore Foto: German Horse Pellets

24.11.16 - Ende der Sportkarriere für Colore: Beim CSI5* Turnier Ende August in St. Moritz hatte der 14jährige Holsteiner Hengst im Besitz des Unternehmers Paul Bücheler seinen letzten sportlichen Auftritt: Der Contender Sohn verletzte sich im beim Sprung über das letzte Hindernis in der Hauptprüfung am Samstag, schleppte sich verletzt mit vier Punkten noch ins Ziel und lief auf drei Beinen aus dem Parcours. Die Sehnenverletzung sei zwar wieder verheilt, das Risiko einer erneuten Verletzung aber zu groß, meinte Besitzer Bücheler und zog den Hengst aus dem Sport zurück. Colore, bis im Herbst 2012 von Beat Mändli geritten, wies unter dem A-Kader Springreiter Hans-Dieter Dreher etliche Erfolge auf, wie z.B. der GP-Sieg vor einem Jahr in Maastricht, der vierte Platz im Dezember 2015 im GP von London oder zuletzt der zweite Rang Mitte Juli dieses Jahres in einem 145er-Springen am CHIO Aachen.

Olympia 2020: Nur noch drei Reiter pro Team

FEI-Generalversammlung beschließt Veränderung des Olympischen Formates

24.11.16 - (fn-press). Im Rahmen der Generalversammlung des Weltreiterverbandes FEI haben die nationalen Verbände mehrheitlich für eine weitreichende Veränderung des Olympischen und Paralympischen Reitsport-Formates gestimmt. Künftig werden in den Disziplinen Dressur, Para-Dressur, Springen und Vielseitigkeit nur noch drei Reiter und Pferde pro Team starten dürfen. Auch der Wettkampfmodus wurde angepasst.

Die wichtigsten Veränderungen im Überblick:

Springen:
Einzel- und Team-Wettbewerbe sind künftig strikt voneinander getrennt. Es werden jeweils zwei Prüfungen ausgetragen. An den ersten beiden Tagen geht es um die Einzel-Medaillen, anschließend um die Team-Medaillen. Zugelassen sind drei Paare pro Team plus ein Reservepaar. Es dürfen 75-Reiter-Pferd-Kombinationen starten, darunter 20 Dreierteams und 15 Einzelstarter - jedoch maximal ein Starter pro Nation, die kein Team qualifiziert hat. Weiterlesen ...

Abgesattelt: Aus für zwei große Reitturniere in MV

2017 fallen der KMG-Cup in Sommerstorf und das Schweriner Hallen-Event weg.

23.11.16 - Schwerin/Sommerstorf. Das sind keine guten Nachrichten für die Pferdesportfreunde in Mecklenburg-Vorpommern: Mit dem Hallenturnier Schwerin Jumping International und dem KMG-Cup in Sommerstorf bei Waren wurden zwei hochkarätige Veranstaltungen für das kommende Jahr abgesagt. Ersatz ist nicht geplant. Weiterlesen: t.ostsee-zeitung.de

Global Champions Tour kommt nach London

Neue Global Champions Tour Etappe London Foto LGCT

23.11.16 - Im Herzen von London, am Royal Hospital in Chelsea, dem traditionsreichen Altersheim für britische Soldaten, wird die Global Champions Tour am ersten August-Wochenende 2017 erstmals Station machen. Dort, wo seit mehr als 100 Jahren im Mai jeden Jahres die berühmte Flower Show die schönsten Blumen zeigt, werden vom 3. bis 6. August die weltbesten Pferde galoppieren. Die spektakuläre neue Location im Tour-Kalender wird natürlich von dem britischen Olympiasieger Nick Skelton, der gerade in Tokio mit dem FEI-Award als bester Reiter ausgezeichnet wurde, ebenso bejubelt wie von seinem Landsmann Scott Brash: Schließlich sei die Longines Global Champions Tour eine "Weltklasse-Veranstaltung", und sie seien stolz, dass sie jetzt auch an die Themse komme. LGCT-Präsident Jan Tops ergänzte: "Großbritannien ist ein großes Pferdeland und hat mit Top-Reitern Olympisches Gold gewonnen." Deshalb sei London eben eine "phantastische Ergänzung" der Tour.

Steve Guerdat übernimmt Führung im Longines FEI World Cup

Steve Guerdat auf Bianca Foto LGCT

23.11.16 - Der hervorragende zweite Platz mit Bianca beim Weltcup-Springen im Rahmen der Stuttgart German Master hat den Schweizer Steve Guerdat auch in der Rangliste der Western European League des Longines FEI World Cup ganz nach oben gespült. Nach dieser fünften von insgesamt 13 Etappen führt er die Rangliste mit 42 Punkten vor dem Franzosen Kevin Staut mit 39 Punkten an. Auf dem dritten Rang liegt der nächste Schweizer, Romain Duguet (37 Punkte), vor dem nächsten Franzosen, Simon Delestre (31 Punkte). Beste Deutsche ist Meredith Michaels-Beerbaum auf Platz 9 mit 25 Punkten. Rang 12 teilen sich dann der Weltranglistenerste und Stuttgart-Sieger Christian Ahlmann sowie Daniel Deusser mit jeweils 20 Punkten. Der gerade in den USA erfolgreich startende Nachwuchsreiter Guido Klatte liegt mit 19 Punkten schon auf Platz 16, Marcus Ehning hat 17 Punkte auf den bisherigen Etappen gesammelt und ist Nummer 19, zwei Plätze hinter ihm folgt David Will (17 Punkte).An diesem Wochenende sind in Madrid die nächsten Punkte für den Weltcup zu sammeln. Das Finale wartet am 26. Februar 2017 in Göteborg.

Inga Czwalinas Erfolgsschimmel in die Schweiz verkauft - für ein Reiter-Comeback

23.11.16 - Im Juli noch hatte die Fehmeraner Spitzenreiterin Inga Czwalina mit ihrem neunjährigen Silver Surfer (Casall x Levisto) den Hausherrn Holger Wulschner auf seinem Turnier in Groß Viegeln düpiert: Mit einer Zehntelsekunde Vorsprung schnappte sie ihm den Sieg im Großen Preis des CSI*** weg. Jetzt ist ihr Schimmelwallach weg - verkauft an den Schweizer Thomas Straumann. Der Basler Milliardär, der sein Vermögen mit Medizintechnik gemacht hat, ist nicht nur Mitorganisator des CSI Basel, sondern auch Förderer von Walter Gabathuler. Walter Who?

Walter Gabathuler leitet seit 30 Jahren einen Ausbildungs- und Pensionsbetrieb im schweizerischen Wallbach. Aber davor war er einer der erfolgreichsten Schweizer Reiter, der sein Handwerk als Bereiter im Stall der deutschen Reitlegende Hans Günter Winkler gelernt hat: 70-facher Nationenpreisreiter, Mannschaftseuropameister 1983 in Hickstead, Mannschafts-Vierter bei Olympia in Seoul 1988 und und und. Ja, und jetzt, mit 62 Jahren, will er es noch einmal auf der großen Bühne wissen. Mit Inga Czwalinas Silver Surfer.

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