Harm Lahde wechselt zur Familie Müter
Machte den 7jährigen Just a Dream zum Weltmeister: Harm Lahde. Foto: Zangersheide

Harm Lahde wechselt zur Familie Müter

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Acht Jahre lange war Harm Lahde beim Gestüt Eichenhain als Bereiter angestellt, stellte junge Pferde vor, brachte viele in den großen Sport: Erst am vergangenen Wochenende gab es einen Höhepunkt, als er den 7jährigen Just a Dream zum Weltmeister der jungen Pferde in Lanaken machte. Jetzt schließt der 34jährige das Kapitel Gestüt Eichenhain ab schlägt ein neues auf:

Ab Montag ist Harm Lahde im Stall der Familie Müter zu Hause. In deren Gestüt Elmgestüt Drei Eichen arbeitet auch schon seine Freundin, die Deutsche Meisterin 2020, Finja Bormann.

„Wir haben schon länger geplant zusammen zu ziehen. Jetzt gab es ein gutes Angebot, dass ich nicht ablehnen konnte“, verrät Harm Lahde gegenüber spring-reiter.de. Gerade ist das junge Paar mitten im Umzugsstress, hat die erste gemeinsame Wohnung in Rhode „nur 600 Meter vom Gestüt entfernt“ bezogen. „Das ist bestimmt eine Herausforderung, zusammen zu arbeiten und zusammen zu wohnen“, lacht Harm Lahde. Er ist jedenfalls fest entschlossen, sich sportlich weiter zu entwickeln.

Um ihm dieses zu erleichtern, hat Familie Müter, neben anderen Pferden auch sein aktuelles Spitzenpferd Commander Bond mit übernommen. Eine bessere Adresse konnte Harm Lahde kaum finden, denn Familie Müter ist seit Jahren unermüdlich engagiert, talentierten reiterlichen Nachwuchs zu fördern. Finja Bormann profitiert davon. Aber auch eine ganze Reihe anderer junger Reiter ist Nutznießer dieses vorbildlichen Engagements zum Beispiel in dem mit der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport ins Leben gerufenen U25 Springpokal.

Harm Lahde hat als hervorragender Ausbilder junger Pferde u.a. Oak Grove’s Carlyle und Oak Grove’s Laith in den großen Sport gebracht. Oak Grove’s Carlyle war gerade mit Daniel Coyle in Spruce Meadows erfolgreich unterwegs. Oak Grove’s Laith ging noch im Frühjahr erfolgreich großen Touren mit Abdel Said.

Montag hat Harm Lahde seinen ersten Arbeitstag auf dem Gestüt, dann geht es zum Turnier nach Verden und anschließend nach Italien.